Digitale Fotoarchivierung
- Mittwoch, 19. Dezember 2012, 18.20 - 18.50 Uhr
- Donnerstag, 20. Dezember 2012, 13.00 - 13.30 Uhr (Wdh.)
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Mit einer digitalen Fotokamera sind schnell ein paar Hundert Fotos geschossen. Aber wie bewahrt man seine Erinnerungen am besten auf? Die Bilder auf dem Computer zu speichern ist keine Dauerlösung. Denn falls der kaputt geht oder geklaut wird, ist alles weg.
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Seit es Digitalkameras gibt, sind der Fotografielust kaum mehr Grenzen gesetzt.
Welches Speichermedium?
CDs und DVDs:
Eine einfache Möglichkeit: Die Fotos auf CD oder DVD zu brennen. Doch
für die dauerhafte Speicherung sind die gebrannten Scheiben
nicht geeignet. Sie sind einfach zu empfindlich.
Flashspeicher:
Als beste, weil langlebigste Lösung gelten
Speichermedien, die einen sogenannten Flashspeicher enthalten. Dazu
gehören zum Beispiel Compact-Flash-Karten, SD-Karten oder auch USB-Sticks. Mit
geschätzten 30 Jahren Lebensdauer bieten sie die
sicherste Speichermöglichkeit. Allerdings sind diese
Datenträger im Vergleich noch sehr teuer: 64 Gigabyte gibt es ab rund
40 Euro.
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Als beste Speichermedien gelten die einen sogenannten Flashspeicher.
Externe Festplatten:
Schaut man sich das Preis-Leistungs-Verhältnis an, so
sind externe Festplatten die beste Alternative. Sie halten zwar
nicht so lange wie Flashspeicher und sind durch ihren magnetischen
Speicher auch recht empfindlich. Dafür bekommt man für
relativ wenig Geld jede Menge Speicherplatz: Eine Festplatte mit
einer Speicherkapazität von einem Terabyte (1.000 Gigabyte) gibt es im Handel
schon ab rund 70 Euro.
Egal für welches dieser Speichermedien man sich entscheidet,
für alle gilt: Die digitalen Bilder sollten nach drei bis zehn
Jahren komplett umkopiert werden, damit Hitze, Kälte,
Transport oder eventuell falsche Lagerung den Erinnerungen nichts
anhaben können.
Cloud-Computing
Eine zusätzliche Möglichkeit bieten sogenannte Cloud-Dienste im Internet. Das sind sozusagen virtuelle Speicherplatten, die auch als Sicherungskopie oder als Plattform zum Bildertausch mit Freunden genutzt werden können. Cloud-Dienste ermöglichen dem Benutzer Zugriff von überall – unabhängig von seinem eigenen Computer. Die großen Anbieter stellen zwischen zwei und sieben Gigabyte Speicherplatz kostenlos zur Verfügung. Für mehr Bedarf werden die User über kostenpflichtige Speicherplatzabonnements zur Kasse gebeten. So bietet zum Beispiel Dropbox 100 Gigabyte für knapp zehn US-Dollar (7,60 Euro) pro Monat an. Ähnlich sind die Preise bei Google Drive: Hier zahlt man für 25 Gigabyte 2,50 US-Dollar (1,90 Euro) pro Monat (Stand: Dezember 2012).
Wie behalte ich den Überblick über meine Fotos?
Bleibt die Frage: Wie behält man bei seinen abgelegten Fotos den Überblick? Je nach Betriebssystem legt der PC für „Eigene Bilder“ automatisch eine Ordnerstruktur an. Allerdings müssen die Ordner vom Benutzer noch individuell beschriftet werden. Einfacher geht es mit einer speziellen Archivierungssoftware. Die kann man zum Teil kostenlos aus dem Internet herunterladen. Solch eine Software sortiert Fotos zum Beispiel nach Jahreszahlen und bietet verschiedene bequeme Zusatzfunktionen. Wer seine Fotos nach der Archivierung zudem aufwendiger bearbeiten, verwalten und gestalten möchte, findet im Handel ab circa 80 Euro professionelle Programme.
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Eine gepflegte Ordnerstruktur hilft, bei der Masse an Digitalbildern den Überblick zu behalten.
Autorin: Nadine Hidding
Stand: 19.12.2012
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(WDR 5 Neugier genügt vom 12. Juni 2012)
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