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"Die Macht im Hintergrund"

  • SendeterminMontag, 01. Februar 2010, 22.45 - 23.15 Uhr .
Ruud van Nistelrooy mit dem HSV-Vorstandsvorsitzenden Bernd
Hoffmann bei Präsentation; Rechte: dpa
Der HSV bekam van Nistelrooy – weil man den Berater kannte

Spielerberater arbeiten in einem lukrativen Geschäftsfeld. Gerade im Fußball wollen viele mitmischen. Denn in kaum einer anderen Sportart geht es um so viel Geld wie hier. Mindestens 60 Millionen Euro fließen pro Jahr aus der Bundesliga an die Spielerberater. Es sind die Fußballclubs, die die Honorare der Berater und Vermittler zahlen – nicht die Spieler. Im Durchschnitt geht es um zehn bis 15 Prozent des Spielergehalts und der Transfersummen. Zum üppigen Verdienst kommt die Macht der Berater: Sie entscheiden mit, ob ein Spieler wechselt oder bleibt, nicht immer zum Wohle ihres Schützlings.

Aaron Hunt und Mesut Özil; Rechte: dpa
Hunt (l.) und Özil pokern noch

Spielerberater ist kein Ausbildungsberuf. Einige der persönlichen Manager haben Sportmanagement studiert, andere sind Ex-Profis, aber auch Autoverkäufer oder Teppichhändler kommen ins Geschäft, nur weil sie einen Spieler kennen, der ihnen vertraut. Die scheinbar einzige Hürde: Sie müssen Rechtsanwalt sein oder aber eine Lizenz des DFB vorweisen können. Nach sozialer Kompetenz gerade im Umgang mit jungen Spielern fragt keiner. Bei den Vereinen haben die Berater nicht viele Sympathisanten. Dennoch scheint es, als müssten die Clubs sie als nötiges Übel hinnehmen.

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Stand: 29.01.201021


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Ein französisches Verkehrsschild für Kreisverkehr;
Rechte: dpa/WDR

Aus aktuellem Anlass können sich die Themen kurzfristig ändern.


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