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Sendung vom 13. Februar 2012
"Kupfer, Kohle, Premier League"
Wenn man von London über die Autobahn M4 immer Richtung Westen fährt, kommt man irgendwann nach Wales. Und dort, wo die Autobahn so gut wie zu Ende ist, liegt Swansea. Die Kleinstadt bekommt in diesem Jahr besonders viel Besuch von den englischen Nachbarn. Alle zwei Wochen reisen ganze Gruppen aus London, Manchester oder Liverpool an. Der Grund: Seit dem Sommer spielt Swansea City, der örtliche Fußballclub, in der Premier League. Zuletzt war Swansea vor 29 Jahren, also vor Gründung der Premier League, erstklassig. Auch der deutsche Torhüter Gerhard Tremmel gehört zum Aufgebot und hat die besondere Atmosphäre schätzen gelernt.
"Ugly, lovely town" – "hässliche, liebreizende Stadt" nennen die Einwohner ihre Heimat. Das Leben im hügeligen Swansea wurde früher vom Kupfer- und Zinnbergbau bestimmt. Wie im Ruhrgebiet reihten sich Zechen und Fabriken aneinander. Ein gutes Pflaster für einen Fußballclub. Vor einigen Jahren rettete der niederländische Tapetenhändler John van Zweden, ein absoluter Swansea-Fan, den Club vor dem finanziellen Aus und ist heute Mit-Eigentümer. "sport inside" war in Swansea und zeigt die Besonderheiten dieses walisischen Vereins, der sich im Mittelfeld der Premier League etabliert hat.
"sport inside" wird auf dem digitalen ARD-Kanal "EinsExtra" dienstags um 00:30 Uhr wiederholt.
Stand: 13.02.2012
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