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tag7
Taste the waste
Aktion statt Lippenbekenntnisse: Was können wir tun gegen die globale Lebensmittelverschwendung? Der WDR hat am 2. September 2011 eine gesellschaftspolitische Debatte weiter geführt. Er veranstaltete eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, eine außergewöhnliche Kochaktion mit Kindern sowie die Dokumentarfilmpremiere "Taste the waste".
Mehr als die Hälfte aller Lebensmittel landet auf dem Müll: Mit seinen Recherchen zur ARD-Themenwoche „Essen ist Leben“ (Herbst 2010) hat der WDR das brisante Thema ins öffentliche Bewusstsein gerückt und eine politische Diskussion angestoßen. Jetzt hat der Westdeutsche Rundfunk nachgehakt mit einem hochkarätig besetzten Diskussionsforum im Cinenova in Köln mit Vertretern aus Handel, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Politik.
Anlass für die Aktion war die Kinopremiere des Dokumentarfilms „Taste the Waste“ (Kinostart: 8. September 2011), in dem der Filmemacher Valentin Thurn die globale Lebensmittelverschwendung genau unter die Lupe nimmt.
Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Verschwendung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen? Den Fragen von Moderator Jörg Thadeusz stellten sich in der Podiumsdiskussion Staatssekretär Dr. Robert Kloos (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Bärbel Höhn (Stellv. Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Josef Sanktjohanser (Vorstand REWE Group), Dr. Claudia Warning (Vorstand EED) und Stephan Grünewald (Psychologe und Geschäftsführer rheingold Institut).
WDR Servicezeit-Haushaltsexpertin und –Moderatorin Yvonne Willicks informierte darüber, wie auch die Privathaushalte einen Beitrag zum bewussteren Umgang mit Lebensmitteln leisten können.
Passend zum Thema bereitete Sternekoch Björn Freitag („Der Vorkoster“, WDR Fernsehen) in einer Kochaktion ein Büffet aus Lebensmitteln zu, die als Überschuss und Erntereste sonst auf dem Müll gelandet wären. Unterstützt wurde er dabei von ganz jungen Nachwuchsköchen, Kölner Kinder und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien, die an dem Projekt „Ferien zu Hause“ teilgenommen haben.
Stand: 16.09.2011
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