Folge 1
Teil 1: Mit dem Boot von Porta Westfalica ins Ruhrgebiet
Ein Film von Manfred Schulz
Käpt'n ahoi! Hier, tief im Westen? Na klar, wo denn
sonst! Hier in Nordrhein-Westfalen, im tiefen Binnenland, kann eine
Bootsfahrt kaum spannender sein. Ein weit verzweigtes Netz aus
Flüssen und Kanälen durchzieht das Land. Es erlaubt
Freizeitskippern - und allen, die dem Wasserweg folgen -
ungewöhnliche Einblicke, verzaubernde Ausblicke, seltene
Begegnungen, bootsfahrerische Herausforderungen, Natur und
Wasserspaß pur.
Samstag, 20. Februar 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 2
Über den Rhein vom Siebengebirge bis Köln
Ein Film von Manfred Schulz
Der Rhein - sagenumwoben, berüchtigt und für
Freizeitskipper eines der spannendsten Reviere Deutschlands. Es
birgt für den Wasserreisenden große nautische
Herausforderungen, bewegende Geschichte die schon lange vor den
Römern begann und eine riesige Erlebniswelt aus Kultur, Sport
und Freizeit.
Samstag, 27. Februar 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 3
Über den Rhein von Köln bis Emmerich
Ein Film von Manfred Schulz
Im dritten Teil der Filmreihe "Tief im Westen" stehen
unserer Bootscrew abenteuerliche Stromkilometer zwischen schweren,
behäbigen Container-Schiffen, schnellen Ausflugsdampfern und
kleinen Segelbooten bevor. Er führt uns von Köln aus
weiter den Rhein abwärts und endet dort, wo der Rhein seinen
Namen verliert - an der niederländischen Grenze.
Samstag, 06. März 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 4
Teil 4: Mit dem Boot durchs Ruhrgebiet
Ein Film von Manfred Schulz
Vergessen Sie alle Vorurteile! Ungewöhnlich, abenteuerlich
und garantiert nie langweilig: Die neue Erlebnis-Metropole
Ruhrgebiet steckt voller packender Möglichkeiten. Vor allem,
wenn Sie dieses Revier vom Wasser aus entdecken wollen. Begleiten
Sie den Asendorfer Filmproduzenten Manfred Schulz und sein
Videosail-Team auf einen Bootstörn, den es sonst nirgendwo
anders gibt.
Samstag, 13. März 2010, 16.20 - 17.05 Uhr.
Folge 5
Teil 5: Über Sieg und Ruhr durchs Sauerland
Ein Film von Manfred Schulz
Das Sauerland gilt als die größte Ferien- und
Freizeitregion Deutschlands - es ist aber auch die regenreichste.
Wie passt das zusammen? Der Regen hat im Laufe der Zeit die
Landschaft verzaubert, hat eine einzigartige Wasserwelt entstehen
lassen. Ein dichtes Netz aus Flüssen und Bächen, das das
Wasser vor allem über Ruhr und Sieg in den Rhein leitet.
Samstag, 20. März 2010, 16.20 - 17.05 Uhr.
Folge 6
Teil 6: Rur und Erft - Von der Eifel zum Niederrhein
Ein Film von Manfred Schulz und Andrea Dorschner
Ganz im Westen von NRW, zwischen der Nordeifel und dem
Niederrhein, vollzieht die Rur so etwas wie den kleinen
Grenzverkehr zwischen Belgien, Deutschland und der Niederlande. Der
kleine Fluss dreht dem großen Rhein den Rücken zu und
fließt nach Westen, in die Maas. Auf seinem Weg durchs
Grenzgebiet zeichnet er einen einzigartigen, wechselvollen
Verlauf.
Samstag, 27. März 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 7
Auf Baumstämmen die Weser hinunter
Ein Film von Manfred Schulz
Ein bisschen verrückt sind die Männer ja, doch sie
wollen es ganz einfach wissen: am eigenen Leib erfahren, was die
Weserflößer über Jahrhunderte lang geleistet haben.
Deshalb machen sie sich auf einen unbequemen und abenteuerlichen
Weg - wie ihre Vorfahren es zum Broterwerb taten. Eine Spurensuche
auf schwimmenden Baumstämmen, voller spannender Begegnungen,
dem Wetter und allen Widrigkeiten eines offenen, unhandlichen
Floßes trotzend.
Folge 8
Auf eigenem Kiel von der Ruhr zur Spree
Ein Film von Manfred Schulz
Teil 15 der Filmreihe „Tief im Westen“ entführt
auf einen Bootstörn, von dem viele Motorbootskipper
Nordrhein-Westfalens träumen, für den die meisten aber
keine Zeit haben: von der heimischen Ruhr über den
Rhein-Herne-Kanal und den Dortmund-Ems-Kanal in den
Mittellandkanal... dort immer ostwärts… über die
alte deutsch-deutsche Grenze… dann in den Elbe-Havel-Kanal,
die Brandenburger Havelseen, in die Berliner Gewässer…
und schließlich auf die Spree und mitten rein in das
pulsierende Herz der Bundeshauptstadt Berlin.
Folge 9
Teil 9: Mit Volldampf auf der Lahn
Ein Film von Manfred Schulz
Im Südosten Nordrhein-Westfalens, zwischen Rothaargebirge,
Taunus und Westerwald, entspringt einer der idyllischsten
Flüsse Deutschlands: die Lahn. Seitdem die Frachtkähne
dort nicht mehr fahren, gilt der 240 Kilometer lange Fluss als
Insidertipp für Freizeitkapitäne, Paddler und Kanuten.
Wir wollen erfahren, warum und starten zu einem einmaligen
Törn mit einem einzigartigen Schiff - einem Dampfboot.
Folge 10
Vom Niederrhein nach Zeeland
Ein Film von Manfred Schulz
Das ganze Jahr über träumen viele Rheinländer vom
Urlaub auf dem Wasser. Weit weg müssen sie dafür nicht.
Direkt vor ihrer Haustür haben sie eines der schönsten
Bootsreviere Europas. Weit über die Grenzen hinaus in Richtung
Holland bieten sich dem Freizeitkapitän traumhafte
Möglichkeiten. Selbst für Segelbootskipper. Nur
müssen die ein kleines Handicap umschiffen - der Mast ihres
Bootes passt nicht unter jeder Brücke hindurch.
Samstag, 17. April 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 11
Teil 11: Vom Ruhrgebiet ins Ijsselmeer
Ein Film von Manfred Schulz
Wenn die Freizeitskipper aus Nordrhein-Westfalen Urlaub haben,
reicht ihnen ihr eigenes Bootsrevier nicht. "Sie wollen mehr
und Meer". Grenzen spielen da keine Rolle. Schließlich
haben sie die holländischen Gewässer direkt vor ihrer
Haustür. Und sowieso: Wenn es ums Bootfahren geht, dann
zählen sie diese Gewässer großzügig zu ihrem
Heimatrevier
Samstag, 24. April 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 12
Über die Wupper durchs Bergische Land
Ein Film von Manfred Schulz
Der Name des Mittelgebirgsflüsschens ist eigentlich jedem
ein Begriff, doch kaum jemand kennt sie wirklich: Die Wupper im
Bergischen Land - das Land der Elemente, der Wasserkraft und der
Feuerkunst, die Wiege der Eisenindustrie. Aber warum? Die Wupper
ist schließlich nicht der Rhein, als Schifffahrtsstraße
viel zu klein, als Touristenmagnet bis vor kurzem viel zu dreckig.
Begeben Sie sich mit uns im Teil 12 der Filmreihe auf
Spurensuche.
Samstag, 01. Mai 2010, 15.35 - 16.20 Uhr.
Folge 13
Flussabwärts durchs Tal der Lippe
Ein Film von Manfred Schulz
Im Teil 13 der Filmreihe „Tief im Westen“ folgen wir
der Lippe mit dem Kanu ins Gestern und Heute. Schon die Römer
folgten dem Flusslauf der Lippe zu neuen Ufern und großen
Schlachten. Auf unserer Zeitreise entdecken wir Überraschendes
und Skurriles, treffen auf Leute, die auf ganz eigene Art und Weise
mit der Lippe verbunden sind.
Samstag, 08. Mai 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Folge 14
Teil 14: Dreiländertörn über Maas, Schwalm und Nette
Ein Film von Wiel Verlinden und Manfred Schulz
Mit dem Sportboot auf Flüssen und Kanälen - das ist
ganz im Sinne der Nordrhein-Westfalen. Dabei sind sie grenzenlos -
und das nicht nur, was ihren Drang nach Freizeitspaß und
Naturerlebnis angeht. Alles, was den Hobbykapitänen
gefällt, steuern sie an - eben auch das Wasser ihrer
niederländischen Nachbarn.
Samstag, 15. Mai 2010, 16.05 - 16.50 Uhr.
Folge 15
Teil 15: Die neuen Ufer des Niers
Ein Film von Manfred Schulz
Die Niers. Wald- und Wiesenfluss, flaches Land links und rechts.
Gut 100 Kilometer lang bei nur 70 Meter Gefälle zwischen
Quelle und Mündung. Aber langweilig? Keineswegs! Man muss nur
genau hinschauen. Und wir tun es.
Samstag, 29. Mai 2010, 15.49 - 16.35 Uhr.
Teil17: Auf eigenem Kiel von der Ruhr zur Spree
Ein Film von Manfred Schulz
in dieser Folge der Filmreihe „Tief im Westen“
entführt auf einen Bootstörn, von dem viele
Motorbootskipper Nordrhein-Westfalens träumen, für den
die meisten aber keine Zeit haben: von der heimischen Ruhr
über den Rhein-Herne-Kanal und den Dortmund-Ems-Kanal in den
Mittellandkanal... dort immer ostwärts… über die
alte deutsch-deutsche Grenze… dann in den Elbe-Havel-Kanal,
die Brandenburger Havelseen, in die Berliner Gewässer…
und schließlich auf die Spree und mitten rein in das
pulsierende Herz der Bundeshauptstadt Berlin.
Samstag, 12. Juni 2010, 16.35 - 17.20 Uhr.
Eiszeit an Rhein und Ruhr
Ein Film von Manfred Schulz
Februar 2010 - seit Wochen herrschen Dauerfrost, Schnee und Eis
in Nordrhein-Westfalen. Notlagen und Unglücksfälle
bleiben nicht aus. Und je länger der ungewöhnlich harte
Winter dauert, desto mehr passiert: verfrorene Menschen in
nächtelangen Staus auf den Straßen, schwere Unfälle
durch fliegende Eisschollen auf der Autobahn, abgeschnittene
Ortschaften, tödlich endende Ausflüge auf zu dünnem
Eis, Knochenbrüche durch spiegelglatte Wege, Autos
verschwinden in meterhohen Schneebergen…
Samstag, 01. Januar 2011, 18.05 - 18.50 Uhr.
Teil 17: Auf der Ahr von der Eifel zum Rhein
Ein Film von Manfred Schulz
Teil 17 der Filmreihe „Tief im Westen“ führt in
ein kleines Flusstal, das ganz nah und doch „ab vom
Schuss“ ist. Das Tal der Ahr - mit seinen steilen, schroffen
Uferhängen an denen Jahr für Jahr edle Spitzenweine
reifen. Doch es führen nur wenige Wege in das enge,
verschlungene Tal. Nicht mal 90 Kilometer liegen zwischen Quelle
und Mündung der Ahr. Leise vor sich hin plätschernd
klettert sie ihr Tal sacht abwärts - die aller meiste Zeit
kaum wahrgenommen. Dabei hat sie es geformt, hat die Landschaft mit
ihren Flussschleifen, Umlaufbergen und Steilhängen um sich
herum unverwechselbar gemacht. Nur selten, an wenigen Tagen im
Jahr, nach Schneeschmelze oder großen Regengüssen zeigt
sie ihre wilde Kraft. Dann strömt sie fast unbezähmbar,
bringt Massen an Wasser aus der Eifel runter zum Rhein. Auf
entgegengesetztem Weg unterwegs sind die Lachse. Heute wieder.
Lange galten sie in der Ahr - wo sie einst zu Tausenden laichten -
als ausgestorben. Heute tummeln sie sich hier im Flüsschen
wieder mit Bachforellen, Äschen und dem ebenfalls
zurückgekehrten Edelkrebs. Warum er ausgerechnet das kleine
Ahrtal zu seiner Heimat erkoren hat, zeigt uns ein Fliegenfischer
im Morgengrauen - immer wieder fasziniert von den raffinierten
Formen und Überlebensstrategien der Natur. Dass auch der
Mensch schon immer sehr einfallsreich war, beweist der
Tiergartentunnel direkt über der Ahrquelle: ein Relikt aus dem
Mittelalter. Vor etwa zehn Jahren hat man gemauerte Hohlräume
und hölzerne Rohre im Waldboden entdeckt, hat weiter
gesucht… und nach und nach erst erkannt, dass hier ein
technisches Denkmal schlummert. Etwas weiter flussabwärts
mündet der Lampertsbach in die Ahr. Ein Bach, der
zwischenzeitlich im hohlen Gestein einfach abtaucht, verschwindet.
Ein seltenes Phänomen. Das Wasser im Lampertsbach kommt aus
der Vulkaneifel. Aktive Vulkane mitten in Deutschland… und
statistisch gesehen, prophezeit ein Geologe im Film, steht ein
Ausbruch unmittelbar bevor. Und natürlich geht es auf unserer
Reise durchs Ahrtal auch um Reben und Wein, um zehntausend Jahre
altes Quellwasser, das dem heiligen Apollinaris gewidmet ist, um
ein im Marienthaler Ahr-Fels verstecktes
„Geheimprojekt“ der Bundesregierung oder auch um alte
Töpfertradition. Drollig wird es schließlich, wenn der
vierbeinige Max mit seiner Schnauze - nach Trüffeln
schnüffelnd - den Boden durchwühlt. Mit Erfolg! Aber wie
kommen wilde Trüffel an die Ahr? Und erst dort, wo sich der
kleine, besondere Fluss auf seinem letzten Kilometer windet…
wo er sich mit jedem Hochwasser ein Stückchen neuen Weg frei
spült… dort endet unsere Entdeckungsreise. Eine Reise
über die Ahr - voller Geschichten und Begegnungen zwischen
Eifel und Rhein.
Freitag, 22. April 2011, 18.05 - 18.50 Uhr.
Mittwoch, 27. April 2011, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.).
Teil 18: Über die Ems vom Münsterland zur Nordsee
Ein Film von Manfred Schulz
Wie, warum… dem wollen unsere beiden Sportbootskipper im
Teil 18 der Filmreihe „Tief im Westen“ auf den Grund
gehen. Stationen auf ihrer Flussreise sind historische Orte wie
Rietberg, Rheda-Wiedenbrück oder Rheine. In Marienfeld
begegnen sie zwei Mönchen, die ein altes Kloster zu neuem
Leben erwecken wollen. Die Mönche dieses Klosters waren einst
auch Wasserbauer, sie legten Sümpfe trocken, begradigten
Bäche und machten das Land an der oberen Ems urbar. Die
Menschen an der Ems waren schon immer sehr religiös. Sie
schufen kostbare Kunst und schenkten sie ihren Kirchen. Die
Handwerksbetriebe und Künstler schlossen sich in einer Art
Vertriebsverbund zusammen, heute würde man von einer
Marketinggemeinschaft sprechen. Ihre Werke sind noch immer unter
dem Namen „Wiedenbrücker Schule“ weltberühmt.
Fast vergessen hingegen sind die Wannen- und Stellmacher. Aber nur
fast, unsere Emsreisenden haben noch Männer der alten
Zünfte gefunden und staunen nicht schlecht über deren
besonderes Geschick. In Rheine erfahren sie, wie mit dem Wasser der
Ems „weißes Gold“ zu Tage gefördert wurde.
Und auf den renaturierten Emsauen südlich von Rheine treffen
sie auf Urrinder und Wildpferde… ein Bild wie aus der
Steinzeit. Dann, weiter unterhalb am Fluss, in der Nähe von
Lingen, fesseln die Wassersportler Themen wie Moor, moderner
Torfabbau, Erdgas- und Erdölförderung. Wer weiß
hierzulande schon, dass in den Mooren westlich der Ems bedeutende
Erdöl- und Erdgasvorkommen schlummern. Dann das Listruper
Emswehr, der alte Ems-Hase-Kanal oder der für die heutige
Wirtschaft so wichtige Dortmund-Ems-Kanal… die einzigartige
Koppelschleuse in Meppen, die alten Kapitäne aus
Haren…. der Haren-Rütenbrock-Kanal als heute letzte
Verbindung zwischen dem deutschen und dem niederländischen
Kanalnetz… oder dann bei Papenburg die einsetzende Tide, der
Puls des Meeres, der die Ems zum Gezeitenstrom macht. All das sind
Stationen auf unserer filmischen Spurensuche. Ankerpunkte im
Gestern und Heute. Alle zusammen zeichnen ein überraschendes
Bild der Ems: Ein Fluss, der auf seine ganz eigene Weise die
Brücke zwischen NRW tief im Westen Deutschlands und der
Nordsee schlägt.
Montag, 25. April 2011, 18.05 - 18.50 Uhr.
Donnerstag, 28. April 2011, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.).