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Ratgeber
Tiere suchen ein Zuhause
Sendung vom 23. Oktober 2011
Schauspieler Hannes Jaenicke zu Besuch im Tierheim Bonn
Der Schauspieler Hannes Jaenicke hat sich die Zeit genommen, Tiere suchen ein Zuhause und Moderatorin Claudia Ludwig persönlich zum 20-jährigen Jubiläum zu gratulieren. Mit seiner Gastgeberin hat er sich im Tierheim Bonn verabredet. Seit Jahren ist er Fan der Sendung und hat es sich trotz seinem vollen Terminkalender nicht nehmen lassen, ein paar Schützlinge im Tierheim zu besuchen.
Auch wenn Hannes Jaenicke mangels Zeit kein eigenes Haustier hält, käme für ihn nur ein Tier aus dem Tierheim infrage und niemals ein Tier vom Züchter. Für den engagierten Tierfreund ist es völlig unverständlich, warum so viele Menschen nur Rassetiere haben möchten. Deswegen ist sein Appell an alle, die an einem Haustier interessiert sind, unbedingt in ein Tierheim zu gehen.
Im Tierheim Bonn sind ihm besonders Mischlingsrüde Joey, der seit über drei Jahren dort lebt, aber immer noch kein Zuhause gefunden hat, sowie der verschmuste Mischling Theo aufgefallen. Theo hat sich bei Hannes Jaenicke sofort hingebungsvoll auf den Boden gelegt und sich vertrauensselig streicheln lassen.
Aber auch zu Katzen hat Hannes Jaenicke eine innige Verbindung. Schon als Kind hatte er einen „dicken Brummer“, wie er seinen Kater liebevoll nannte, und später zwei Katzenschwestern, die 21 Jahre alt geworden sind.
Seit einigen Jahren setzt sich der Schauspieler aktiv für den Tier-, Natur- und Umweltschutz ein. Sein Engagement gilt vor allem dem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Natur. „Wut allein reicht nicht“, lautet der Titel seines aktuellen Buches und bringt auch seine Haltung klar zum Ausdruck: Es reicht nicht, Missstände zu benennen, sondern wir sollten mit unseren Konsumentscheidungen klare Zeichen setzen.
Hannes Jaenicke nutzt seine Prominenz, um auf das Aussterben von Orang Utans, Gorillas, Eisbären und Haien aufmerksam zu machen. Aber auch die heimischen Tiere liegen ihm am Herzen. Zwischen seinen vielen Filmprojekten realisiert er zurzeit eine Dokumentation für den WDR, in der es um das Schicksal des sogenannten „Problembären“ Bruno geht, der vor zwei Jahren in Bayern von Jägern aus „Sicherheitsgründen“ erschossen wurde.
Stand: 23.10.2011
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