Zuhause gefunden: die Hunde David und Joy
- Sonntag, 03. Juni 2012, 18.15 - 19.10 Uhr
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Spätes Glück für zwei Oldies: Insgesamt drei Mal waren David und Joy vom Eifelhof Frankenau in der Sendung Tiere suchen ein Zuhause, und von Anfang an hatten sie einen echten Fan in Münster.
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David und Joy wurden insgesamt drei Mal in der Sendung vorgestellt. Von Anfang an war Studentin Susanne ihr größter Fan.
Die Studentin Susanne E. war vom ersten Augenblick an hin und weg und hätte die beiden am liebsten auf der Stelle zu sich genommen. Doch das hielt sie damals für keine gute Idee, denn ihre Wohnung war viel zu klein. Schweren Herzens erkundigte sie sich immer wieder nach David und Joy und verfolgte ihren weiteren Weg mit bangem Herzen – auch die Sendung, in der die beiden zum zweiten Mal vorgestellt wurden: Einerseits wünschte sie sich ein tolles, neues Zuhause für die zwei, andererseits blieb die Hoffnung, dass sie selbst eines Tages die Hunde zu sich nehmen könnte.
Susanne E. hielt Kontakt zum Eifelhof. Sie übernahm eine Patenschaft für die beiden, und um sie besser kennenzulernen, besuchte sie die Hunde eine ganze Woche lang. Zudem kümmerte sie sich intensiv um eine hundegerechte Wohnung.
Für die Studentin ist es besonders wichtig, alte Hunde aufzunehmen. Sie fühlt sich angezogen von der ganz besonderen Energie dieser Tiere und von den Lebensgeschichten, die ihre Augen erzählen. Außerdem findet sie, dass ältere Tiere einer besonderen Fürsorge und Aufmerksamkeit bedürfen.
Anfang des Jahres wurden David und Joy zum dritten Mal bei Tiere suchen ein Zuhause vorgestellt. Susanne E. hatte dem Eifelhof zwar ihr Interesse signalisiert, aber sie machte sich nun große Sorgen, dass jemand anderes die beiden zu sich nehmen würde. Was, wenn nun alles Warten und Bemühen vergeblich gewesen wäre? Oder wenn sie von Seiten des Eifelhofes als ungeeignet befunden würde? Als ihr größtes Problem erschien ihr, dass sie selbst noch keine Hundeerfahrung vorweisen konnte und mit 24 Jahren noch sehr jung war.
Tatsächlich bereiteten ihr diese Sorgen schlaflose Nächte, denn sie hatte schon alles perfekt vorbereitet: Die neue, größere Wohnung mit Wiese vor dem Haus war bezogen, Susanne hatte unendlich viele Hundebücher gelesen und plante sogar, ein Hochbett zu bauen, in dem unten die beiden Hunde schlafen sollten, damit sie nachts in der Nähe sein können.
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Ende gut, alles gut: Nachdem Susanne in eine größere Wohnung umgezogen war, konnten die beiden Hunde schließlich bei ihr einziehen.
Demnach ist es eigentlich kein Wunder, dass David und Joy endlich zu ihr ziehen konnten. Für Susanne ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten, zwei Katzen und den beiden Hunden David und Joy fühlt sich alles richtig an. Auch das neue Hochbett ist mittlerweile fertig: Oben schlafen Susanne und ihr Freund, unten David und Joy, und die beiden Katzen wechseln die Etagen.
Fast ein Jahr ist vergangen, bis alles stimmte für die beiden Hunde vom Eifelhof und für Susanne: „Es ist so, als wären die immer da gewesen.“
Autorin: Susanne d’Alquen
Stand: 03.06.2012
- Eifelhof Frankenau Homepage
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