Hygiene ist wichtig
- Freitag, 14. Dezember 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
Bei der Zubereitung eines Gänsebratens sollte auf Hygiene größter Wert gelegt werden. Denn auf der Haut von Geflügel können sich Salmonellen oder andere Krankheitserreger befinden und sich auch auf andere Lebensmittel ausbreiten oder durch unvorsichtigen Kontakt in den menschlichen Organismus. Garen Sie deshalb das Fleisch bei einer Temperatur von mindestens 75 Grad gut durch. Dadurch werden mögliche Krankheitserreger zerstört.
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Eine Gans muss bei einer Temperatur von mindestens 75 Grad gut durchgegart werden.
Achten Sie also darauf, frisches, rohes Geflügel nicht offen mit anderen Lebensmitteln zu lagern. Besondere Vorsicht ist bei roh zu verzehrenden Speisen geboten. Lassen Sie frisches Gänsefleisch in der Verpackung. Tiefgekühltes Fleisch sollten Sie zum Auftauen aus der Schutzhülle nehmen. Legen Sie es anschließend in einen ausreichend großen Behälter, bei welchem Sie zuvor den Boden mit umgedrehten Tellern bedeckt haben. Dadurch vermeiden Sie, dass die Gans in Kontakt mit der austretenden Auftauflüssigkeit gerät. Nachdem Sie den Behälter mit Frischhaltefolie abgedeckt haben, können Sie die Gans zum Auftauen in den Kühlschrank stellen. Den austretenden Fleischsaft sollten Sie auf jeden Fall wegschütten. Vom Auftauen in der Mikrowelle ist abzuraten, denn dadurch trocknet das Fleisch zu sehr aus.
Vor der Verarbeitung sollten Sie die zur Verwendung kommenden Küchenutensilien und Geräte gründlich reinigen. Waschen Sie alles mit heißem Wasser und Spülmittel ab. Auch Händewaschen nicht vergessen. Während der Zubereitung ist es ratsam, Arbeitsplatz, Geräte und Hände immer wieder gewissenhaft zu säubern.
Generell gilt: Geflügel schnellstmöglich zuzubereiten. Stark angetautes oder gar aufgetautes Fleisch sollte sofort verwendet werden oder nur fertig durchgegart wieder eingefroren werden.
Stand: 14.12.2012
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