Weihnachtsgans - Woher stammt der Deutsche Festtagsklassiker?
- Freitag, 14. Dezember 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
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Weihnachtsgans - Woher stammt der Deutsche Festtagsklassiker?
Schöne Erinnerungen werden wach, wenn der Duft eines langsam im Ofen schmorenden Festtagsbratens durch das Haus zieht. Goldbraun und knusprig, traditionell serviert mit Kartoffelklößen und Rotkohl. Der Gänsebraten zu hohen Festtagen ist seit je her ein beliebter Klassiker. Aber vielen ist die Zubereitung des traditionellen Gänsebratens zu aufwendig. Schade, denn ein guter Braten mit seinem unverfälschten Geschmack ist eine wahre Köstlichkeit. Nur 300 Gramm Gänsefleisch isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Kopf im Jahr. Zum Vergleich: Der Konsum von günstigerem Entenfleisch ist etwa dreimal so hoch. Dabei wird ein Gänsebraten überwiegend in der kalten Jahreszeit serviert. Rund um Sankt Martin und an Weihnachtsfeiertagen hat die Gans Hochsaison. Deshalb geht es ihr vor allem im November und Dezember an den Kragen. 550.000 Gänse wurden laut des Statistischen Bundesamts im letzten Jahr in Deutschland geschlachtet. Der Bedarf ist damit jedoch bei Weitem nicht gedeckt. Rund 85 Prozent der verzehrten Gänse kommen aus dem Ausland. Hauptlieferanten für den deutschen Markt sind Polen und Ungarn.
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Woher stammt der Deutsche Festtagsklassiker? Björn Freitag auf Spurensuche
Stand: 14.12.2012
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