Welches Öl passt wozu?

  • Freitag, 21. Dezember 2012, 21.00 - 21.45 Uhr

Der Moderator Björn Freitag

Zu den beliebtesten Ölen der Deutschen gehören Raps- und Olivenöl. Beide Sorten können Sie sehr gut zum Dünsten, Schmoren und Backen einsetzen. Native Olivenöle haben einen besonders intensiven Geschmack, dadurch verleihen sie Salaten oder Vorspeisen wie zum Beispiel Tomaten-Mozzarellasalat eine kräftige und aromatische Note. Hochwertiges natives Olivenöl schmeckt leicht bitter und auch leicht scharf. Man kann damit auch bis zu einer Hitze von maximal 180 Grad Braten, jedoch ist das in den Augen des Vorkosters zu schade, da es beim Erhitzen an Aroma verliert.

Raffinierte Rapsöle sind eher geschmacksneutral, deshalb verwenden sie die meisten zum Braten. Im Vergleich zu anderen Ölen sind raffinierte Rapsöle hitzebeständiger und fangen nicht so schnell an zu rauchen.



Mittlerweile gibt es auch ausgewiesene Bratöle, die Wissenschaftler für das Braten mit hohen Temperaturen entwickelt haben. Dabei handelt es sich um speziell gezüchtete Sonnenblumen-, Raps- oder Distelöle. Diese tragen die zusätzliche Kennzeichnung 'high oleic'.

Die Auswahl an Ölen ist riesig. Zu welchen Gerichten sich welches Öl besonders gut eignet, haben wir für Sie zusammengestellt:

Nicht raffiniertes Erdnussöl ist aromatisch und hat einen milden Eigengeschmack. Die nussige Note passt gut zu Rohkost oder fernöstlichen Gerichten. Raffiniertes Erdnussöl ist geschmacksneutral, sehr hitzebeständig und eignet sich daher gut zum Braten.

Sesamöl ist meist aus gerösteten Sesamkörnern hergestellt und dadurch besonders aromatisch. Es passt gut zu Wokgerichten, Fleisch, Geflügel oder exotischen Salaten - Allerdings sollten Sie auf die Dosierung achten, damit das Sesamaroma den Geschmack des Gerichts nicht völlig überdeckt.

Kürbiskernöl ist etwas weniger geschmacksintensiv als Sesamöl. Es schmeckt würzig-nussig. Das dunkelbraune Öl passt gut zu winterlichen Salaten, außerdem eignet es sich zum Verfeinern von Kürbisgerichten, wie zum Beispiel Kürbiscremesuppe.

Kaltgepresstes Traubenkernöl ist geruchlos, schmeckt aber würzig und sogar leicht süßlich. Als Salatdressing oder in Soßen kommt sein leichtes Aroma besonders gut zur Geltung.

Walnussöl ist mild nussig und nicht nur gut für Salate geeignet, sondern auch für Süßes wie Gebäck oder Cremefüllungen. Walnussöl sollte allerdings nicht erhitzt werden, denn es fängt schnell an zu rauchen.




Stand: 21.12.2012





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