Braten mit Öl - Was muss ich beachten?
- Freitag, 21. Dezember 2012, 21.00 - 21.45 Uhr
Beim Braten mit Öl können gesundheitsgefährdende
und sogar krebserregende Stoffe, wie PAK oder Acrolein, entstehen.
Doch wie gefährlich ist das Braten mit Öl?
Wann gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen, hängt in
erster Linie von der Temperatur ab. Gefährlich wird es erst,
wenn das Öl eine bestimmte Temperatur erreicht hat und
anfängt zu rauchen. Diesen Moment nennt man Rauchpunkt.
Nicht alle Speiseöle verhalten sich gleich. Olivenöle zum
Beispiel, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind,
fangen bereits bei relativ niedrigen Temperaturen (zwischen 130 und
180 Grad) an zu rauchen. Raffinierte Öle, wie zum Beispiel
raffinierte Raps- oder Sonnenblumenöle, erreichen erst bei
höheren Temperaturen (über 200 Grad) diesen Punkt.
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Öl wird sehr häufig zum Braten benutzt.
Aber die meisten Lebensmittel müssen gar nicht so
heiß angebraten werden. Für das Anbraten eines Steaks
reichen 160 bis 170 Grad Celsius völlig aus. Außerdem
nimmt auch das Bratgut Hitze auf und das Öl erreicht langsamer
den Rauchpunkt. Im Alltag wird der Rauchpunkt deshalb selten
erreicht - die Giftstoffe, die dabei entstehen, riechen so
stechend, dass Weiterkochen nicht mehr möglich ist.
Wer etwas scharf anbraten, also das Öl sehr hoch erhitzen
möchte, sollte auf raffiniertes Öl zurückgreifen.
Bei hohen Temperaturen verdampfen im Öl enthaltene
Aromastoffe.
Stand: 21.12.2012
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