Pierre Brice
- Freitag, 31. August 2012, 23.15 - 23.58 Uhr
Pierre Brice und der legendäre Apachenhäuptling Winnetou - das ist die Geschichte einer einmaligen Legendenbildung.
Als 1962 die Karl-May-Verfilmung "Der Schatz im Silbersee" in die deutschen Kinos kam, wurde Pierre Brice für Jahrzehnte zum beliebtesten Schauspieler Deutschlands und zum Idol mehrerer Generationen. Pierre Brice verkörpert den edlen Apachenhäuptling wie kein anderer.
Nicht nur im Film ein Held
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Seit über 30 Jahren ein Paar: Pierre Brice mit seiner Frau Hella.
Die Werte des indianischen Helden - Friede, Freiheit, Toleranz und Menschenwürde - sind auch für Pierre Brice die Themen seines Lebens, für die es sich zu kämpfen lohnt. Er reist persönlich in Krisengebiete, setzt seine Popularität ein, um anderen zu helfen, engagiert sich für Kriegsopfer, Kinder, Tiere und den Naturschutz. Der Bretone hält konservative Werte hoch, betont seine christliche Lebenseinstellung und macht sich die Sache der nordamerikanischen Indianer zu eigen: "Was mich sehr berührt, ist der Respekt, den die Indianer für jedes Wesen, nicht nur für die Menschen, haben. Da müssen wir noch viel lernen“.
Mensch und Figur untrennbar miteinander verknüpft
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Pierre Brice tritt nicht nur als "Winnetou" für das Gute ein. Auch sonst engagiert er sich.
Doch die kultische Verehrung, die Brice seitdem in Deutschland erlebte, hatte für den Schauspieler lange auch Schattenseiten. Nach dem gigantischen Erfolg in den 60er Jahren bekam Brice keine anderen Rollen mehr in Deutschland, und in seiner Heimat Frankreich ist er nie einem größeren Publikum bekannt geworden. Die deutschen Winnetou-Fans, die ihm seit fast 50 Jahren die Treue halten, haben ihn schließlich mit der Rolle seines Lebens versöhnt.
Ein Film von Cordula Kablitz-Post | Redaktion: Christiane Hinz
Stand: 10.08.2012
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