Vom Traum zum Terror
München '72
- Freitag, 19. Oktober 2012, 23.15 - 00.45 Uhr
"Das war der schrecklichste Tag meiner langen Amtszeit als Mitglied der Bundesregierung. Ich wünsche jedem anderen Menschen, dass er eine solche Erfahrung nie machen muss." So erinnert sich Hans-Dietrich Genscher, damals Bundesinnenminister, an den Terrorangriff auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen in München 1972.
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Hass und Gewalt: Terrorist "Toni" erschießt die israelischen Geiseln (Spielszene)
Die Olympischen Sommerspiele 1972 sind ein Wendepunkt in der deutschen Geschichte: Mit der Geiselnahme israelischer Sportler im Olympischen Dorf durch palästinensische Terroristen wird das Bild vom friedlichen, sicheren Deutschland, das die Schatten der Vergangenheit hinter sich gelassen hat, jäh zerstört.
Die Autoren schildern die Ereignisse aus der Sicht und Gefühlslage von Sportlern, Funktionären, Polizisten und Politikern. Alle haben die dramatischen Stunden in München selbst miterlebt. In Spielszenen stellen u. a. Peter Lohmeyer, Stephanie Stumph, Stephan Luca, Matthias Koeberlin und Michael Brandner nach, was vor vierzig Jahren den Kameras verborgen blieb. Die Szenen basieren auf ausführlichen Interviews mit den Zeitzeugen.
Die schrecklichen Erinnerungen sitzen tief
So entsteht das beklemmend authentische Bild der schlimmsten 24 Stunden im Leben von Hans-Dietrich Genscher. Der damalige Bundesinnenminister führte die Verhandlungen mit den palästinensischen Terroristen. Und es wird die Geschichte von Menschen erzählt, die München 1972 niemals ganz vergessen und verarbeitet können.
Ein Film von Marc Brasse und Florian Huber
Redaktion Christiane Hinz
Stand: 10.10.2012
- Vom Traum zum Terror – München 72 Ausführliche Informationen mit Videos, Bildergalerien und Hintergrundmaterial im Dossier bei daserste.de
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