Hafen der Hoffnung

Schweden und die Holocaust-Opfer

  • Freitag, 30. November 2012, 23.15 - 00.30 Uhr

Filmrolle abgewickelt

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges startete das schwedische Rote Kreuz eine groß angelegte Rettungsaktion für Opfer des Holocaust - insgesamt 30.000 Menschen wurden aus den verschiedensten Konzentrationslagern nach Schweden gebracht, um dort in Krankenhäusern und Erholungsheimen versorgt und gepflegt zu werden. "Hier begann das Leben neu", so sehen es viele der Betroffenen.



 Irene war 8 Jahre als sie mit ihrer Mutter nach Malmö, Schweden kam. Nach ihrer Rettung konnte sie sich zum ersten Mal wirklich satt essen.

Die Ankunft und die ersten Wochen der Überlebenden in Malmö sind in Filmen und Wochenschauberichten der Zeit festgehalten worden. Autor Magnus Gertten hat anhand von Passagierlisten der ankommenden Schiffe einzelne Menschen, die damals Kinder und Jugendliche waren, aus den Archivbildern identifiziert und ausfindig gemacht. In Schweden, in den USA, in Südafrika.

Irene war 8 Jahre als sie mit ihrer Mutter nach Malmö, Schweden kam. Irene (Foto) lebt heute in Johannesburg, Südafrika.

Nach dem Ende des Schreckens

Sie erzählen in diesem Dokumentarfilm, welcher Leidensweg für sie und ihre Angehörigen mit der Reise nach Schweden zu Ende ging und wie sich ihr Leben seitdem entwickelt hat. Es sind ungeheuer eindrucksvolle und bewegende Geschichten, die vom Engagement der Retter berichten und davon, dass das Überleben eine lebenslange Aufgabe sein kann.

Ein Film von Magnus Gertten | Redaktion: Beate Schlanstein


Stand: 14.11.2012