Straßenfeger
Das Beste aus 60 Jahren Fernsehen
- Freitag, 14. Dezember 2012, 23.15 - 00.45 Uhr
Nach dem Start des regelmäßigen TV-Programms in Deutschland am 25. Dezember 1952 war es mit Einschaltquoten von 90 Prozent schon bald wieder vorbei. Doch auch heute noch gibt es Ausstrahlungen, die anscheinend jeder gesehen hat und über die man eben spricht.
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"Littleshaw": aus Kostengründen wurde "Das Halstuch" im Bergischen Land gedreht. Horst Tappert und Dieter Borsche störte das nicht.
"Die Grinsrübe aus Bonn"
Videos
- Outtakes Bonusmaterial mit Anne Will, Hugo Egon Balder und Friedrich Nowottny
Fernsehstars von gestern und heute erinnern sich an ihre intensivsten Momente mit dem Fernsehen. Dabei wird es bisweilen auch ziemlich komisch. Für Frank Plasberg etwa war "Raumschiff Orion" als Kind schlichtweg die Realität - keineswegs Science-Fiction. Und der ehemalige Moderator von "Bericht aus Bonn" und spätere WDR-Intendant Friedrich Nowottny musste vor 40 Jahren erst einmal kräftig schlucken, nachdem er in der Reihe "Ein Herz und eine Seele" als "die Grinsrübe aus Bonn" verspottet worden war.
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Wurde von Ekel Alfred als "die Grinsrübe aus Bonn" verspottet: Friedrich Nowottny
Dabei haben nicht nur große Sportereignisse, Serien und Unterhaltungsshows das Potenzial zum Straßenfeger. Immer wieder bannten auch aktuelle Ereignisse die Menschen zu Millionen vor den Fernsehgeräten: die Mondlandung, der Fall der Mauer oder die Anschläge vom 11. September - selbst für Menschen, die ohnehin viel Zeit vor dem Fernseher verbringen, waren das besonders eindrucksvolle Momente.
Was macht den Straßenfeger aus?
Welche Sendungen, welche Themen oder welche Stars schafften es, die Menschen von der Straße zu holen? Gab es Unterschiede in West- und Ostdeutschland? Wo wurden Grenzen übertreten, um die Einschaltzahlen nach oben zu treiben? Und warum klappte es manchmal trotzdem nicht? Denn eines ist klar: Es ist allein die Quote, die am Ende einer Sendung den Titel "Straßenfeger" verleiht.
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Erinnert sich gerne: Hugo Egon Balder
Fernsehgrößen wie Anne Will, Peter Kloeppel, Frank Plasberg, Hugo Egon Balder, Charles Brauer, Friedrich Nowottny, Gunther Emmerlich, Heribert Fassbender oder Filmproduzentin Regina Ziegler geben in dem 90-minütigen Film ihre ganz persönlichen Erinnerungen preis. Sie gehen auf eine Zeitreise vom goldenen Schwarzweiß-Zeitalter des Fernsehens bis heute: von der Zeit, als es noch mehr Menschen als Monitore in Deutschland gab, bis zur Epoche der zweibeinigen Straßenfeger in kurzen Fußballhosen, denen heute die Massen bei Live-Übertragungen zujubeln.
Ein Film von Clemens Gersch und Michael Wieseler
Redaktion: Adrian Lehnigk
Stand: 29.11.2012
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