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Sendung vom 19. Juni 2009
Videofilm zu Mobbing unter Schülern nominiert
Iserlohner Schüler sind mit einem Film über Mobbing und seine Auswirkungen für den Deutschen Videopreis nominiert worden. Sie erzählen darin ihre eigenen Gewalterfahrungen und welche Gefahren daraus resultieren können. Der Film soll später auch als Lehrmittel an Schulen eingesetzt werden - zum Wachrütteln. Der 19jährige Protagonist bekennt, dass er selber gemobbt hat.
Experten gehen davon aus, dass es an Deutschlands Schulen derzeit etwa 500.000 Mobbingopfer gibt. Das wäre ein Kind pro Schulklasse. Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Mobbing kommt in allen Schulformen vor: Schon in der Grundschule mobben sich die Kinder. In der Haupt- und Realschule, aber auch auf dem Gymnasium geht es dann weiter: mit häufig immer gewaltvolleren Methoden und schlimmen Folgen für die Opfer. Denn oft werden die Betroffenen krank. Hilfe finden Betroffene bei verschiedenen Anlaufstellen:
Stand: 19.06.2009