Für das Depot der Deutschen
Wie die Regierung Kunst kaufen lässt
- Dienstag, 22. Januar 2013, 22.30 - 23.10 Uhr
- Samstag, 26. Januar 2013, 08.50 - 09.30 Uhr (Wdh.)
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Angefangen damit hat Willy Brandt. Seit 1971 sammelt die Bundesregierung Gegenwartskunst. Konkret beauftragt sie alle fünf Jahre eine Kommission von Kunstexperten damit, Kunst auszuwählen und zu kaufen. Und hängt sie dann in Ministerien, in Botschaften und ins Kanzleramt. Alle Jahre wieder werden diese Ankäufe auch in Ausstellungen der Öffentlichkeit gezeigt. So eröffnet in dieser Woche die Schau "Nur hier" in der Bundeskunsthalle in Bonn. Noch Unbekanntes wird zu sehen, junge Kunst aus den vergangenen fünf Jahren. Dafür fehlt in der Sammlung vieles, was prominent und wichtig ist. Anselm Kiefer ganz, Baselitz und Penck gibt es nur auf Papier und Gerhard Richter kaum. Früher nicht gekauft, heute selbst für die Republik unerschwinglich. West ART hat nachgefragt: Wer kauft da was im Namen des Volkes - oder auch nicht - und warum?
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Thomas Kilppers "Brandt/Guillaume" gehört zu den Werken, die in der Schau "Nur hier" zu sehen sind.
Autor: Jörg Jung
Stand: 16.01.2013, 15:32 Uhr
- "Nur hier" Infos zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn
- Homepage der Bundeskunstsammlung
- Die Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland Infos auf der Homepage des Staatsministers für Kultur und Medien
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