"Das Kind, das nicht fragte"
Hanns-Josef Ortheil und sein neuester Roman
- Dienstag, 22. Januar 2013, 22.30 - 23.10 Uhr
- Samstag, 26. Januar 2013, 08.50 - 09.30 Uhr (Wdh.)
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Der Kölner Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil bezeichnet
sich selbst als Gesprächsfetischisten. Kein Wunder, hat er
sich das Sprechen doch so hart erarbeitet und erkämpft: Denn
bis zu seinem siebten Lebensjahr blieb er stumm. Nach dem Vorbild
seiner Mutter. Die hatte das Sprechen eingestellt, nachdem vier
ältere Brüder von Hanns-Josef Ortheil nacheinander
gestorben waren. Der Jüngste, der einzig Überlebende,
musste sich das Sprechen mühsam erkämpfen. Deshalb
lässt ihn das Thema Sprachlosigkeit und Kommunikation auch als
Schriftsteller nicht los. In seinem neuesten Roman "Das Kind,
das nicht fragte" geht es um einen jungen Ethnologen, der in
seiner Kindheit durch vier dominante größere Brüder
zum Schweiger wird.
Matthias Bongard mit dem Kölner Schriftsteller Hanns-Josef
Ortheil im Gespräch über Sprechen und Schweigen.
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Hanns-Josef Ortheil bezeichnet sich selbst als Gesprächsfetischisten.
Buchtipp
Hanns-Josef Ortheil: Das Kind, das nicht fragte.
Roman
Luchterhand Literaturverlag 2012, Preis: 21,99 Euro
Autorin: Claudia Kuhland
Stand: 16.01.2013, 15:32 Uhr
- Hanns-Josef Ortheil im Gespräch: "Das Kind, das nicht fragte" WDR 3
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