Für Elise
Beethovens Bestseller
- Montag, 03. September 2012, 23.15 - 00.10 Uhr
Es ist eines der bekanntesten Klavierstücke der Musikliteratur, ein Ohrwurm. Es wird gespielt von Klavierschülern in aller Welt. In Hollywood-Streifen wie "Rosemary´s Baby" oder "Inglourious Basterds" gehört es zur Filmmusik. Die Melodie erklingt aus Spieluhren, Handys und Telefonwarteschleifen. Und der New Yorker Rapper NAS baute seinen Erfolgstitel "I can" auf der Melodie von "Für Elise" auf. Wie wurde dieses kurze Klavierstück, das ein Musikforscher erst dreißig Jahre nach Beethovens Tod entdeckte, zum Bestseller?
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"Für Elise" entdeckte ein Musikforscher erst dreißig Jahre nach Beethovens Tod.
Wer war die geheimnisvolle Elise?
Gemeinsam mit Pianisten, Beethovenforschern und Komponisten
gehen die Autoren des Films auf eine Spurensuche nach Ursprung und
Bedeutung von "Für Elise". Dabei versuchen sie den
Zauber zu ergründen, den dieses wohl bekannteste Werk
Beethovens in jeder Generation weltweit aufs Neue
auslöst.
Während Pianisten das Werk erläutern, analysieren und
interpretieren, geht der Film in Archiven in Wien und Bonn der
Frage nach, welche Original-Skizzen Beethovens zu dem Werk erhalten
geblieben sind. Was sagen sie über die Entstehungszeit und den
Werkkontext aus? Und wer war die geheimnisvolle Elise, der das
Stück gewidmet ist?
Vielfältig interpretierbares Werk
Den roten Faden des Films bilden verschiedene
Interpretationsansätze und Statements von international
renommierten Pianisten. Dabei erfahren wir, wie vielfältig das
Werk interpretiert und gedeutet werden kann.
Axel Fuhrmann und Axel Brüggemann schildern in ihrem Film den
Siegeszug eines Bestsellers. Richard Clayderman brachte
"Für Elise" in die Charts, Polanski benutzte das
Klavierstück als Filmmusik, der Musikkomödiant Hans
Liberg macht darüber seine Späße.
Mitwirkende
- Alice Sara Ott (Pianistin)
- Gabriela Montero (Pianistin)
- Kit Armstrong (Pianist und Komponist)
- Richard Clayderman (Pianist)
- Olivier Toussaint (Clayderman-Manager)
- Detlev Glanert (Komponist)
- Hans Liberg (Musik-Komödiant)
- Enjott Schneider (Filmmusik-Komponist)
- Prof. Bernhard Appel (Herausgeber Beethoven Gesamtausgabe)
- Dr. Michael Ladenburger (Museumsdirektor Beethoven-Haus Bonn)
- Dr. Klaus Martin Kopitz (Musikwissenschaftler) Michael Lorenz (Musikwissenschaftler)
- Gregor Willmes (Kulturmanager C. Bechstein AG)
- Reinhard Gruber (Archivar Stephansdom Wien)
- Klavierschüler der Folkwang Musikschule Essen
Autoren: Axel Brüggemann und Axel Fuhrmann
Stand: 31.07.2012
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