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Sendung vom 09. Oktober 2011
Gast: Wolfram Weimer
Er gilt als wertekonservativ und streitbar - der renommierte
Autor, Journalist und "Cicero"-Gründer Wolfram
Weimer. "Freiheit, Gleichheit Bürgerlichkeit"
hieß sein 2009 erschienenes Kursbuch zum Konservativsein. Bis
vor wenigen Monaten Chefredakteur des Magazins "Focus",
schreibt er derzeit für das "Handelsblatt". In
seiner Kolumne "Weimers Woche" setzt er sich jeden
Freitag mit aktuellen politischen Themen auseinander. Die
gegenwärtige Schuldenkrise ist für Wolfram Weimer auch
eine kulturelle Krise. Der Verlust fundamentaler Verbindlichkeiten
habe dazu geführt, "dass die Politik sich am liebsten auf
Umfragen stützt, die Wirtschaft sich an Analysten und der
Marktforschung orientiert und der Journalismus an der nackten
Quote". Verflachung und der Verlust von Wahrhaftigkeit seien
die Folge. Insofern sieht er zwischen der Finanzkrise und dem
Zustand unserer Gesellschaft Parallelen: "Die Wertpapier- und
die Wertekrise liegen dicht beieinander."
Wolfram Weimer: Freiheit, Gleichheit, Bürgerlichkeit.
Warum die Krise uns konservativ macht
Gütersloher Verlagshaus 2009, Preis: 14,95 Euro
Stand: 06.10.2011
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