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Sendung vom 04. Dezember 2011
Gast: Filiz Erfurt
Filiz Erfurt kann ermessen, was ein Hund für den Menschen bedeuten kann. Seit einem Sportunfall im elften Lebensjahr sitzt sie im Rollstuhl. Die gelernte Bürokauffrau ist querschnittgelähmt, kann ihren Beruf aber nicht mehr ausüben. Stattdessen bildet sie Therapie- und Behindertenbegleithunde aus. Auf die Idee brachte sie der Film „Zerschmetterte Träume“ über einen jungen Sportlehrer, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzen muss und für den ein Vierbeiner zum treuen Gehilfen wird. „So einen Hund wie in dem Film brauche ich auch“, dachte sie. Beim Deutschen Ausbildungsverband für Therapie- und Behindertenbegleithunde (DATB), für den sie mehrere Jahre als Landesvorsitzende tätig war, wurde sie fündig. Mittlerweile hat die Mutter von drei Kindern drei Collis, die sie in ihrem Alltag unterstützen. „Die Hunde haben mir das Leben gerettet“, sagt Filiz Erfurt. Als Therapiehunde gehen sie mit ihr gemeinsam ins Altenheim und werden bei der Therapie von autistischen Kindern eingesetzt. „Für die Hunde ist es ein spannendes Spiel, das sie so lange mitmachen, wie es interessant ist. Ich muss also immer dafür sorgen, dass die Tiere vor einer Herausforderung stehen. Denn Tier bleibt Tier, ein Hund liebt nicht bedingungslos, sondern er will gefordert werden.“
Stand: 30.11.2011
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