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Sendung vom 05. Februar 2012
Alt werden wollen alle, alt sein aber keiner
„Altern ist eine Zumutung“, hat Loriot einmal gesagt, „ein Massaker“, hat es der Dramatiker Franz Xaver Kroetz noch drastischer formuliert. Harte Worte, wo wir uns doch daran gewöhnt haben, die Generation 60 plus als „Best Agers“ und „Grau“ als das „neue Bunt“ zu bezeichnen. Tatsache ist, dass wir länger leben und länger gesund bleiben als je zuvor. Doch was fangen wir an mit den „geschenkten“ Jahren? Zum Nachdenken darüber will uns die EU anregen. Sie hat deshalb 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen.
Angesichts des demografischen Wandels ändert sich unser Bild vom Alter. Galt es früher eher als Last, so begreifen wir es heute als Chance. Viele Senioren denken gar nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Ihr Wissen und ihre Erfahrung wollen sie weiterhin einbringen – in die Familie, in die Firma, in die Gesellschaft. Andererseits treibt so manchen die Sorge um, auch im Rentenalter weiter malochen zu müssen, weil das Geld zum Leben nicht reicht. Ganz zu schweigen von der Angst, krank, pflegebedürftig und abgeschoben zu werden. Welche Herausforderungen erwarten uns? Verdrängen wir die Schattenseiten des Alterns? Brauchen wir neue Modelle für das Zusammenleben der Generationen? Und ist es Pflicht oder Kür, sich auch im Alter noch für andere zu engagieren? Darüber diskutiert Bettina Böttinger am 5. Februar live im WDR-Foyer mit ihren Gästen.
Stand: 01.02.2012
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