Gästebuch
Über den Tod hinaus - Was vom Leben übrig bleibt
- Sonntag, 18. November 2012, 11.00 - 12.25 Uhr
Liebe Zuschauer!
Neue Einträge zur letzten west.art Talk Sendung sind nicht
mehr möglich. Sie können jedoch die bestehenden
Beiträge lesen um einen Eindruck über die
Zuschauermeinungen zu gewinnen. Wir freuen uns auf Ihre
Einträge zur nächsten Sendung am Sonntag. Dann wird das
Gästebuch pünktlich zu Beginn freigegeben.
Bisherige Beiträge
Am
19.11.2012 20:20 Uhr schrieb Albert Böhl 59 J
Tot ist man erst richtig, wenn niemand mehr an Einen denkt.
(nach Berthold Brecht)
Am
19.11.2012 13:12 Uhr schrieb Almut Niemann 52 J
Das Thema "Anonyme Beerdigung" wurde leider sehr einseitig abgewertet. Es gibt jedoch Menschen, die nicht an den Tod glauben und deshalb keinen Ort zur Trauer brauchen. An "Verstorbene" zu denken und mit Ihnen verbunden zu sein, geht überall. Nicht alle brauchen dafür eine äußere Grabstätte. Und das hat nichts mit Abwertung des Menschen und Degradierung zu einer Nummer zu tun, sondern entspringt einer tiefgläubigen Haltung, die über den Tod hinaus glaubt.
Am
19.11.2012 13:07 Uhr schrieb Almut Niemann 52 J
Liebe Frau Böttinger. Die Sendung gestern war sehr interessant und Ihre emphatische Moderation einfach klasse! Was mir zur Abrundung jedoch gefehlt hat, war ein Vertreter/Vertreterin der spirituellen Sichtweise. Ein spiritueller Glaube, es muss kein religiöser sein, gibt ungeheure Kraft und kann sowohl Leben als auch Tod tragen.Menschen, die an etwas glauben, haben meistens keine Angst vorm Leben und nicht vorm Sterben oder Tod.Und auch zum Thema "Anonyme Beerdigung" gibt es noch andere Sichtweisen als die in der Sendung genannten.
Am
18.11.2012 16:41 Uhr schrieb Rita 60 J
Sehr bitter ist, wenn man jemanden um eine Gefälligkeit bittet und dann zu hören bekommt: "Kannst Du nicht jemand anderes fragen?" und man eben niemanden sonst weiß, den man fragen könnte.
Am
18.11.2012 16:39 Uhr schrieb Roswitha 63 J
Einerseits werden heutzutage die Menschen von Kindheit an zu "Autonomie" und "Selbstverwirklichung" und vor allem zur "Selbstabgrenzung" (letztere z.B. auch ein sehr beliebtes Therapieziel in Psychotherapie) erzogen, was oft sehr nahe einer Erziehung zu Egoismus kommt, andererseits wird dann so getan, als könne man leicht jemanden finden, dem man zur Last fallen kann.
Am
18.11.2012 14:35 Uhr schrieb Annegret
Westart-Talk immer wieder gut. Obwohl alles Gesagte von Herrn Lütz gut war, kam die Kamera nie an ihm vorbei. Leider finden im wirklichen Leben kaum noch richtige Kommunikationen statt. Die Leute haben keine Lust miteinander zu reden und wenn überhaupt dann eben nur über Neuanschaffungen, Äußerlichkeiten. Die Belanglosigkeit nimmt erschreckend überhand. Die Menschen verlernen tiefgründig miteinander umzugehen. So entsteht die Unfähigkeit den Tod richtig einzuordenen. Den Sinn des Lebens immer wieder zu hinterfragen und sich selber nicht so wichtig zu nehmen, führt zu einem erfüllten Leben.
Am
18.11.2012 14:10 Uhr schrieb A.G.
Guten Tag und Dank an alle, die an dieser Sendung und diesem Thema mitarbeiteten.
Was Herrn Lütz betrifft, schliesse ich mich den vielen Meinungsäußerungen voll an. In seiner selbstgefälligen Art sich ständig in den Vordergrund zu stellen, gehörte er nicht in diese Runde. Warum sieht man ihn nur so oft auf dem Bildschirm? Er scheut sich nicht einmal die Beschreibungen der Hospiz-Arbeit zu unterbrechen, um auf sein Buch aufmerksam zu machen!
Am
18.11.2012 13:56 Uhr schrieb Marion 51 J
Wo ist das Wundpflaster, die schmerzstillende Salbe.
Alles Ggeschwaffel über "die Seele lebt, die Erinnerung lebt".
Scheiße man, es tut unendllich weh den geliebten Menschen nicht mehr hören, riechen, schmecken, streicheln, streiten , Erinnerungen nicht zusammen teilen zu können. Nicht zusammen alt werden!
Alle sind da mit guten, lieben Worten einsam bist du nicht, aber mit dem Schmerz bleibst Du allein und hälst Zwiesprache.
Der Körper und der Geist lernen nur irgendwann mit dem Schmerz zu leben. Beides lernt voneinander.
Am
18.11.2012 13:46 Uhr schrieb Hannelore Gego 71 J
Liebes West Art-Talk-Team, danke für Ihre interessanten Themen, besonders für das heutige! Und ...... danke dafür, daß Sie Herrn Lütz eingeladen haben, der ja, im Gegensatz zu seinen Neidern, jedes Mal Sinnvolles zu sagen hat !!! Ich betreue ehrenamtlich u.a auch Palliativ-Patienten, die sehr häufig dankbar sind für eine fröhliche Begleitung.
Über das Sterben und den Tod zu sprechen, erleichtert das Abschiednehmen ganz entscheidend.
Am
18.11.2012 13:14 Uhr schrieb Alexandra 35 J
Wieder eine interessante Sendung; und JA, es wird dauernd auf die Bücher der anwesenden hingewiesen. Aber wenn man über das ein oder andere Thema tiefgreifendere Informationen haben möchte oder sich weiter m. d. entsprechenden Thema auseinandersetzen möchte,SUPER.
deshalb meine Frage:es wurde ein Buch od. eine Studie einer australischen Krankenschwester(??) nur kurz am Rande erwähnt(u.a."Top 5 der Dinge auf die ich Leben im besser getan hätte") BITTE teilen Sie den Titel oder die Autorin noch einmal mit, DANKE.
WEST Art uns KÖLNER TREFF sind fantastische Talkshows, liegt wohl an B.B.!!vg
Stand: 18.11.2012
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