Gast: Rosi Gollmann

  • Sonntag, 18. November 2012, 11.00 - 12.30 Uhr

West ART-Wand

Seit Rosi Gollmann vor über 50 Jahren auf das Schicksal der Kinder in einem Waisenhaus im indischen Ort Andheri aufmerksam wurde, engagiert sie sich für notleidende Menschen. 1967 gründete sie die Andheri-Hilfe Bonn, die zurzeit über 150 Projekte zur Selbsthilfe in Indien und Bangladesch fördert. Ziel ist es, der Armut zu begegnen, indem ihre Ursachen bekämpft werden.

Rosi Gollmann, Gründerin der Andheri-Hilfe Bonn

„Wir haben eine moralische Verpflichtung zur Hilfe“, sagt die 85-Jährige, „aber wir sind immer auch Lernende, wie alle Menschen“. Um die Weiterführung ihrer Arbeit langfristig zu sichern, rief sie 2002 die Rosi-Gollmann-Andheri-Stiftung ins Leben. Gerade ist ihre Autobiografie „Einfach Mensch“ erschienen. Darin schreibt sie: „Mein Leben wird bis zum letzten Atemzug den Menschen gehören, besonders den Armen, denen man Würde und Recht abspricht. Und wenn ich eines Tages gehen muss, dann wird von dem, was ich hier auf Erden tun durfte, auch über meinen Tod hinaus etwas zurückbleiben.“

Buchtipps

Rosi Gollmann, Beate Rygiert: Einfach Mensch.
Das Unmögliche wagen für unsere Welt.
Kailash Verlag 2012, Preis: 18,99 Euro

Franz Alt, Rosi Gollmann, Rupert Neudeck: Eine bessere Welt ist möglich.
Ein Marshallplan für Arbeit, Entwicklung und Freiheit.
Goldmann Taschenbücher 2007, Preis: 8,95 Euro


Stand: 13.11.2012, 08:01 Uhr