Zu wenig Rente für Ghetto-Insassen
- Sonntag, 27. Januar 2013, 19.30 - 20.00 Uhr
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Jahrelang mussten Holocaustüberlebende kämpfen, um endlich eine ihnen zustehende Rente von durchschnittlich 200 Euro im Monat zu bekommen - WESTPOL hat mehrfach darüber berichtet. Doch auch wenn das Geld mittlerweile fließt, werden mehr als 20.000 ehemalige Insassen jüdischer Ghettos immer noch benachteiligt. Per Gesetz stehen Ihnen die 200 Euro im Monat eigentlich rückwirkend ab 1997 zu. Doch wegen einer Klausel im deutschen Sozialrecht zahlt die Rentenversicherung erst ab 2005. Die hochbetagten und teils kranken NS-Opfer müssen so auf viele tausend Euro verzichten. Die Opposition in Berlin fordert die Bundesregierung seit Langem zum Handeln auf - doch geschehen ist bisher nichts.
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NS-Opfer müssen auf viele tausend Euro verzichten
Stand: 27.01.2013
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