
Habt ihr schon mal was von Dihydrogenmonoxid gehört? Bei diesem Wort denkt man auf Anhieb erstmal an sehr giftige Chemiesäuren oder Gase, dabei bezeichnet es einfach nur ganz gewöhnliches, harmloses Wasser. Und wenn man das weiß, kann man sich damit einen sehr lustigen Streich erlauben. Und der geht so:
Trommelt ein paar Freunde zusammen und gestaltet gemeinsam ein Flugblatt auf dem ihr euch gegen Dihydrogenmonoxid aussprecht. Natürlich solltet ihr eure Freunde vorher darüber aufklären, dass es sich dabei um gewöhnliches Wasser handelt, jeder andere Klugscheißer aber, der das Flugblatt später lesen wird, wird wahrscheinlich denken es handelt sich bei Dihydrogenmonoxid um eine gefährliche chemische Substanz.
"Achtung! Gemeinsam gegen Dihydrogenmonoxid!" eignet sich zum Beispiel sehr gut als Überschrift. Da drunter könnt ihr dann zum Beispiel schreiben: "Wie wir erfahren haben, werden in unserer Schule (oder Nachbarschaft) sämtliche Pflanzen mit Dihydrogenmonoxid behandelt!". Übersetzt heißt das, dass die Pflanzen mit Wasser gegossen werden, was ja nicht weiter schlimm ist.
Und "dass, wenn man festes Dihydrogenmonoxid für längere Zeit berührt, das zu schweren Schäden auf der Haut führen kann". Festes Wasser ist nämlich Eis und das kann tatsächlich Erfrierungen hervorrufen. Außerdem, "wenn man gasförmiges Dihydrogenmonoxid berührt, kann das zu Verbrennungen führen!", das ist nämlich sehr heißer Wasserdampf.
Noch mehr Ideen findet ihr auf unserer Flugblatt-Vorlage (PDF-Format, 170kb) zum Runterladen!
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Unter dem Flugblatt, lasst ihr dann noch ein bisschen Platz für Unterschriften von Lehrern, Schülern, Nachbarn oder Eltern. Ihr werdet sehen, dass wird ein Spaß, wenn sich alle gemeinsam für eine Welt ohne Wasser einsetzen. Probiert es aus!
Übrigens: Der Dihydrogenmonoxid-Scherz ist schon sehr alt. Viele Schüler haben ihre Lehrer und andere Mitschüler mit diesem Scherz schon veräppelt. 1989 schafften drei Studenten aus Santa Cruz Kalifornien es angeblich sogar die Mitglieder einer ganzen Universität für kurze Zeit mit solch einem Flugblatt aufzuschrecken.
Irgendwann, wenn ihr genug Unterschriften gesammelt habt, könnt ihr Euren Scherz bekannt geben, natürlich nur, wenn ihr wollt! Ah!
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