
Käse gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Für die alten Griechen war er eine Delikatesse und kostbare Opfergabe für die Götter. Für die Römer war Käse ein wichtiges Nahrungsmittel. Vor allem römische Soldaten hatten auf ihren Feldzügen immer ein Stück davon zur Verpflegung dabei. Und so verbreiteten sie Käse als Nahrungsmittel auch in Europa.
Im Mittelalter wurde Käse vorwiegend in Klöstern hergestellt. Manche der Sorten aus dieser Zeit kennen wir heute noch, zum Beispiel Gouda oder Appenzeller. Käse war also lange Zeit ein Nahrungsmittel, dass viele Menschen kannten und mochten. Deshalb wusste man schon damals genau, wie so ein Käselaib aussah und wie groß er war.
Nach der zweiten Theorie kommt der Begriff "Dreikäsehoch" aus dem Französischen und hat nichts mit Käse zu tun. Die Franzosen sagten, jemand sei so groß wie "trois caisses", was übersetzt "drei Kisten" heißt. Und drei aufeinandergestapelte Kisten sind nicht besonders hoch. Später wurde aus "caisses" dann umgangssprachlich der "Käse". Ah!
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