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08.02.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Wissen macht Ah!

Das famose Experiment

Eiertest

Eiertest; Rechte: WDR

Hm... ein einsames Ei im Kühlschrank... keine Ahnung, wann es gekauft wurde und kein Verfallsdatum in der Nähe. Ob es wohl noch essbar ist? "Wissen macht Ah!" verrät euch hier ein paar Tricks, wie ihr herausfinden könnt, ob ein Ei noch genießbar ist:

Test Nr.1 - Der Wassertest

Das Ei wird einfach in ein Glas kaltes Wasser gelegt. Bleibt es am Boden liegen, ist es frisch. Stellt es sich aber leicht schräg, ist es schon ein paar Tage alt. Wenn es an der Oberfläche schwimmt, ist es uralt, und man sollte es besser nicht mehr essen.

Der Eiertest; Rechte: WDR

Test Nr.2 - Der Aufschlagtest

Man schlägt das Ei auf und beobachtet, was Dotter und Eiweiß machen. Wölbt sich das Eigelb und das Eiweiß ist dickflüssig, dann ist das Ei noch frisch. Zerlaufen aber der Dotter und Eiweiß sofort, dann ist das Ei alt.

Test Nr.3 - Der Gluckstest

Wenn man ein Ei schüttelt und es kein Geräusch von sich gibt, gehört es zu den frischen Eiern. Gluckst das Ei dagegen beim Schütteln, dann lag es zu lange im Kühlschrank. Und falls es ein leises Zwitschern von sich gibt, solltet ihr euch schleunigst auf die Suche nach einer Kükenmutter machen...

Eiertest; Rechte: WDR

Was hat es nun mit den Tests auf sich?

Wenn ein Ei gelegt ist, verdunstet mit der Zeit das Wasser durch die Schale aus dem Eidotter - und der entstehende Platz wird dann durch Luft ersetzt. Je mehr Luft im Ei ist, desto besser kann es schwimmen und desto älter ist es (außerdem gluckst es, wenn die Luftkammer im Ei groß ist).

Eiertest; Rechte: WDR

Schlägt man das Ei auf und Eidotter und Eiweiß zerlaufen sofort, haben sich die bestehenden Proteinketten im Eiweiß gelöst. Proteinketten sind verschiedene aneinandergehängte Stoffe. Mit der Zeit teilen sich diese Ketten - Eigelb und Eiweiß werden nicht mehr so fest zusammengehalten und verlaufen stärker.

© WDR 2012
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