

"Wissen macht Ah!" zeigt euch hier, wie ihr mit der Kraft von ungefährlichem Gas einen Luftballon aufblasen könnt, ohne selbst pusten zu müssen. Vielleicht assistiert euch dabei ein erwachsener Klugscheißer.

Gießt zunächst etwas Essig in die Flasche. Mit Hilfe des Trichters wird dann das Natronpulver (das findet man in der Backwarenabteilung im Supermarkt) in den Luftballon gefüllt. Stülpt nun den Luftballon mit dem Pulver vorsichtig über den Flaschenhals. Achtet darauf, dass der Ballon fest auf dem Flaschenhals sitzt. Lasst jetzt das Pulver aus dem Luftballon in die Flasche rieseln. In Windeseile bläst sich der Ballon wie von Geisterhand auf.

Wenn man Essig mit Natronpulver verbindet, gibt es eine chemische Reaktion. Dabei entsteht Kohlendioxid. Das ist ein Gas. Man kann es beispielsweise in Mineralwasser finden. Das Kohlendioxid verursacht die Bläschen im Wasser und lässt es sprudeln. Das Sprudeln ist nämlich nichts anderes als entweichendes Gas. Kohlendioxid entsteht auch, wenn man eine Brausetablette in Wasser auflöst. Auch dabei will das entstehende Gas entweichen, steigt nach oben und sorgt so fürs Sprudeln.

Bei unserem Versuch wird also jede Menge Gas gebildet. Ein Teil davon geht eine neue Verbindung mit dem Essig ein. Aber irgendwann kann der Essig kein Gas mehr aufnehmen. Das ist wie mit einem Glas, in das ihr ein Getränk füllen wollt. Wenn es voll ist, läuft es über. Und wohin "läuft" unser Gas? Da es immer noch entweichen und sich ausdehnen möchte und ja schließlich irgendwo hin muss, steigt es nach oben und strömt in den Ballon - und der bläst sich dabei auf.
SupAh!
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