

Äpfel sind Obst. Gurken sind Gemüse. Bananen sind Obst. Möhren sind Gemüse. Das ist doch einfach, und das wissen nicht nur Klugscheißer. Was ist aber zum Beispiel mit einem Kürbis? Gehört der zum Obst oder zum Gemüse? Und wie kann man das bestimmen?

Es gibt verschiedene ungenaue Möglichkeiten, um eine Unterscheidung zwischen Obst oder Gemüse zu treffen. Zum Beispiel könnte man sagen: Obst isst man mit Zucker und Gemüse mit Salz und Pfeffer. Aber das stimmt eben nicht immer: Melonen mit Salz und Pfeffer... Iiiiih!

Obst sind Früchte oder Samen von mehrjährigen Sträuchern und Bäumen, also zum Beispiel von einem Apfelbaum. Mehrjährig heißt, dass die Pflanzen nach dem Setzen immer weiter wachsen. Jeden Frühling blühen sie und bilden neue Früchte aus. Das entsteht jedes Jahr aufs neue und kann sich viele Jahre lang wiederholen. Es gibt Apfelbäume, die schon an die hundert Jahre alt sind.

Gemüse dagegen kann man nicht so lange ernten. Ist eine Pflanze, die Gemüse erzeugt einmal gesetzt, dann stirbt sie nach spätestens zwei Jahren ab. Deshalb muss man zum Beispiel im Garten jedes Jahr wieder Tomatenpflanzen einsetzen, um einen Sommer lang Tomaten ernten zu können.
Zum Gemüse können verschiedene Teile einer Pflanze gehören, nicht nur Früchte oder Samen. Die Möhre zum Beispiel ist die Wurzel der Pflanze.
Die Kürbispflanze ist einjährig, muss also auch jedes Jahr neu gepflanzt werden. Deshalb gehört der Kürbis zum Gemüse.
Ah!
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