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Wissen macht Ah!

Das famose Experiment

Regenmacher

Regenmacher; Rechte: WDR

Hört ihr auch gern den Regen plätschern? Wenn man selbst im Trockenen sitzt, dann wirken Regengeräusche oft beruhigend auf uns. Und genau diese Geräusche könnt ihr mit einem ganz besonderen Instrument selber erzeugen: Nämlich mit einem Regenmacher! So baut man ihn:

Regenmacher; Rechte: WDR

Man nehme:

  • Reiskörner oder Erbsen
  • Schaschlickspieße
  • einen Nagel
  • einen Stift
  • breites Klebeband
  • eine Pappröhre
  • zwei Plastik- oder Pappdeckel für die Röhre
  • einen Hammer
  • eine Zange
Regenmacher; Rechte: WDR

Eine Pappröhre bekommt ihr zum Beispiel in Stoffgeschäften - meistens auch kostenlos. Oder ihr nehmt, wie wir, eine Rolle, die man für das Verschicken von Postern benutzt. Wenn ihr keins von beiden habt, könnt ihr auch einfach leere Klopapier- oder Küchenpapierrollen aneinander kleben. Dabei sollte die Röhre insgesamt etwa 40-60 cm lang sein.

Regenmacher; Rechte: WDR

Ganz egal, wo eure Röhre herkommt, ihr werdet wahrscheinlich eine Spirale auf ihr finden, die die Pappe umkreist. Entlang dieser Spirale malt ihr im Abstand von einem Zentimeter Punkte auf. Dasselbe macht ihr auch über- und unterhalb dieser Linie – im selben Abstand.

Regenmacher; Rechte: WDR
Regenmacher; Rechte: WDR

Ihr müsstet jetzt drei gepunktete Linien entlang der Spirale auf eurer Pappe haben. Stecht nun mit dem Nagel in jeden Punkt ein Loch. Falls die Pappe sehr dick ist, könnt ihr euch dafür einen Hammer und einen erwachsenen Klugscheißer zu Hilfe nehmen. In die Löcher steckt ihr dann jeweils einen Schaschlikspieß. Und das, was außerhalb der Röhre von den Schaschlikspießen übrig bleibt, knipst ihr mit der Zange ab. Klebt dann die Spieße am besten mit dem Klebeband von außen fest, damit sie nicht wieder herausfallen.

Regenmacher; Rechte: WDR

Jetzt könnt ihr eine Öffnung der Röhre mit einem Plastik- oder Pappdeckel und etwas Klebeband verschließen und die Reiskörner oder Erbsen einfüllen. Danach müsst ihr nur noch die andere Öffnung mit dem zweiten Deckel verschließen und fertig ist der Regenmacher.

Regenmacher; Rechte: WDR
Regenmacher; Rechte: WDR

Bewegt euren Regenmacher langsam hin und her – es hört sich an wie Regen! Das liegt daran, dass die Erbsen oder Reiskörner bei der Bewegung nicht nur gerade von oben nach unten fallen, sondern von den Spießen abprallen, dann aneinander und schließlich an die Wand der Pappröhre stoßen. Dabei entsteht dieses Geräusch, dass sich anhört wie prasselnder Regen.

Übrigens: Ursprünglich benutzten die Ureinwohner Südamerikas solche Instrumente, um bei Trockenheit Regen heraufzubeschwören. Dafür verwendeten sie allerdings getrocknete Kakteen und ihre Dornen, sowie kleine Steinchen anstelle der Erbsen.

© WDR 2014
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