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Ratgeber
Wunderschön!
Sendung vom 24. Juli 2011
Ostwestfalen-Lippe
Die westfälische Region ist geprägt durch den Teutoburger Wald, das Wiehen- und das Eggegebirge. Eltern, die sich eine Auszeit gönnen möchten, finden in den zahlreichen Heilbädern Wellnessangebote und Erholung. Wir besuchen die mystischen Externsteine, streifen durch das größte Freilichtmuseum Deutschlands und gehen in der Steppe von Ostwestfalen-Lippe auf Safari, wo wir weiße Tigerbabys und die seltenen Löwen von Timbavati treffen.
Mehr als eine halbe Million Besucher kommen jährlich, um die bizarr geformte Felsgruppe zu bestaunen. Die senkrecht aufragenden Sandsteinfelsen, die vor 70 Millionen Jahren durch Bewegungen in der Erdkruste steil aufgefaltet wurden, ragen fast 40 Meter in die Höhe. Angesichts ihrer Erhabenheit ist nachzuvollziehen, warum sich zahlreiche Mythen um die Felsenformation ranken. Eine aus dem Stein gemeißelte Höhenkapelle, verschiedene Höhlenräume und eine große Plastik, die den Kreuzabnahmebrief darstellt und die größte Außenplastik nördlich der Alpen ist, lassen auf eine bewegte Vergangenheit dieses Ortes schließen. Bis heute konnte nicht geklärt werden, ob die Externsteine als religiöse Stätte oder zur Sternbeobachtung dienten. Zwei der Felsen können über eingelassene Treppenstufen erklommen werden. Von oben gibt es einen der schönsten Panoramablicke über den Teutoburger Wald.
Eintauchen in das ländliche Leben vergangener Zeiten! Mit
über 90 Hektar Fläche, 100 Fachwerkhäusern, vielen
Gärten und seltenen Nutztierrassen ist das Freilichtmuseum
Detmold das größte seiner Art in Deutschland. Die
Häuser und Höfe wurden originalgetreu Stein für
Stein wieder aufgebaut und lassen 500 Jahre westfälische
Alltagskultur lebendig werden.
Der Ausflug in frühere Zeiten ist auch für Kinder
interessant, denn auf dem Gelände gibt es viel zu entdecken.
Wie wohnten die Menschen früher? Stimmt es, dass der Kuhstall
direkt neben der Wohnstube lag? Worin zeigten sich die Unterschiede
zwischen arm und reich? Besonders spannend sind die aktiven
Werkstätten, in denen die Besucher dem Fotografen, Schmied
oder Bäcker bei der Arbeit zuschauen und selbst Hand anlegen
können. Den besten Überblick über das
weitläufige Gelände kann man sich bei einer Kutschfahrt
verschaffen.
Weiße Löwen und Tiger, Antilopen, Giraffen und Zebras
- ein Hauch von Safari mitten in Ostwestfalen. Mehr als 600 Tiere
haben im Safaripark ein Zuhause gefunden. Nicht die wilden Tiere
sitzen hinter Gittern, sondern die Besucher, die im eigenen Pkw
durch die großen Gehege fahren. Die absoluten Stars sind die
weißen Löwen von Timbavati, die zu den seltensten Tieren
überhaupt gehören. In freier Wildbahn können sie
aufgrund des hellen Fells nicht überleben. Als sie 1996 nach
Stukenbrock kamen, gab es weltweit nicht mehr als 20 Tiere. Durch
das erfolgreiche Zuchtprogramm des Zoos hat sich ihre Zahl
vervielfacht. Inzwischen leben die bedrohten Tiere hier in der
zweiten Generation. Ebenso beeindruckend sind die weißen
Bengaltiger und ihr Nachwuchs. Diese und viele weitere Exoten
erleben die Besucher bei der Safari aus nächster Nähe.
Ein besonderes Erlebnis ist die VIP-Safari mit einem
Cheftierpfleger. Die Teilnehmer kommen im parkeigenen Bus noch
näher an die Tiere ran als im eigenen Pkw und erhalten zudem jede
Menge spannende Informationen und amüsante Geschichten von
Giraffen, Lamas und Co.
Abenteuerlich ist auch der andere Teil, der Hollywoodpark mit 20
Fahrgeschäften. Darunter der Giraffentower, die Safari-Achterbahn und der Flying Tiger. Dazu gibt es
verschiedene Themenshows.
Carolin Wagner
Stand: 24.07.2011
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