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Ratgeber
Wunderschön!
Sendung vom 24. Juli 2011
Kurz und Gut
Verregnete Ferientage sind eigentlich kein Problem, denn es gibt das Ruhrgebiet und im Ruhrgebiet gibt es viele spannende Museen, bei denen die Kinder bestimmt keine langen Gesichter machen. Anfassen und mitmachen ist überall ausdrücklich erwünscht. Mit der Ruhr.Topcard können Sie über 90 Freizeitparks, Zoos, Spaßbäder und Museen einmalig entweder kostenlos oder zu einem reduzierten Eintrittspreis besuchen. Die Investition lohnt, denn die Karte gilt für das gesamte Ruhrgebiet sowie für Einrichtungen am Niederrhein, in Ostwestfalen-Lippe und im Sauerland. Die vorgestellten Kindermuseen im Ruhrgebiet sind allesamt mit der Ruhr.Topcard kostenlos zu besuchen.
Auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen befindet sich vor einer Hochofenkulisse ein Museum der besonderen Art - die Phänomania. „Naturwissenschaften kinderleicht“ könnte hier das Motto sein. Außerdem werden die menschlichen Sinne auf die Probe gestellt - wie funktionieren Nase, Ohr, Auge? In den denkmalgeschützten Räumen des ehemaligen Fördermaschinenhauses der Zeche können die Besucher an über achtzig Stationen experimentieren, entdecken und forschen. An einem Riechbaum schnuppern, Schwerelosigkeit erleben, in die Unendlichkeit schauen oder über einen Barfußpfad wandern.
Mensch - Arbeit - Technik - diesen Themen widmet sich die DASA in Dortmund. Es geht um die Arbeitswelt, die Sicherheit bei der Arbeit und was die Arbeit mit dem Menschen macht. Man kann ungewöhnliche Dinge ausprobieren: beispielsweise im Cockpit eines echten Hubschraubers sitzen, die Schaltzentrale eines Elektrizitätswerks bedienen oder wie ein Astronaut die Muskeln im Space Curl trainieren, die eigene Hör- und Sehkraft testen, einen Kran steuern oder sich als angehender Maurer auf der Kinderbaustelle ausprobieren. Hallenweise Abenteuer rund um das Thema Arbeit, spannend und interaktiv aufbereitet.
„Glück auf!“ heißt es für kleine Bergmänner im einzigen Kinderbergwerk in Deutschland. Auf dem Gelände des Industriedenkmals Zeche Hannover in Bochum können Opas Erzählungen von der Arbeit unter Tage nachgespielt werden. Ehemalige Bergleute standen Pate beim Bau der Zeche im Kleinformat. Bevor die Maloche beginnt, schmeißen sich die kleinen Kumpel in echte Bergmannskluft. Stollen, Förderanlage und Lorenbahn - alles ist funktionstüchtig. Statt Kohle wird Kies gefördert. Wie im echten Bergwerk geht auch im Kinderbergwerk nichts ohne Teamwork, hier muss Hand in Hand gearbeitet werden. Ein Abenteuerspielplatz vom Feinsten - mit Lerneffekt und einer Portion Ruhrgebietsgeschichte gratis. Während in der Zeche Knirps geschuftet wird, können die Eltern an den Picknicktischen in Sichtweite ihre freie Zeit genießen und ausnahmsweise mal die Kinder arbeiten lassen.
Das Zeiss Planetarium gehört zu den modernsten Einrichtungen seiner Art weltweit. Ein spektakuläres neues Projektionssystem mit acht HD Beamern, 260 Liegesessel und eine 600 Quadratmeter große Kuppel sind die Zutaten für ein Sternenkino der Extraklasse. Die projizierten Bilder stammen von ESA und NASA und entführen Eltern und Kinder auf eine kosmische Reise durch unser Sonnensystem. Die Hauptprogramme richten sich an Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, dazu kommen beeindruckende Musikshows. Für kleinere Astronomen gibt es spannende Kindershows, die auch schon den Kleinen Einblicke in die Weiten des Alls geben.
Carolin Wagner
Stand: 24.07.2011
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