Zweiter Tag
Perle am Rhein: Eltville
- Sonntag, 23. September 2012, 20.15 - 21.45 Uhr
Die Eltviller legen auf eines großen Wert: dass man den
Namen ihrer Stadt bitte nicht französisch ausspricht, sondern
mit „e“ am Ende. Denn der Name kommt aus dem
Lateinischen: Alta Villa - höher gelegener Ort.
Eltville ist das schönste Städtchen im Rheingau und
anders als die anderen Orte am Rhein ist es weder durch eine
Schnellstraße noch durch die Eisenbahn vom Rhein getrennt.
„Die älteste Stadt im Rheingau“ erlebte im 14. und
15 Jahrhundert ihre Blütezeit. 1332 erhielt Eltville vom
Kaiser ähnliche Rechte wie die Stadt Frankfurt, sie durfte
eine Befestigungsmauer bauen und Gräben anlegen. Bis zum Ende
des 15. Jahrhunderts war die Stadt Residenz der Mainzer
Erzbischöfe und Kurfürsten.
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Die Kurfürstliche Burg aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mit ihrem Rosengarten und dem Gutenbergmuseum ist sehenswert.
Sehenswürdigkeiten
Außer den Gassen der Altstadt sind die Kurfürstliche Burg aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mit ihrem Rosengarten und dem Gutenbergmuseum sehenswert sowie Burg Crass, das älteste Bauwerk der Stadt, das Martinstor als einziges erhaltenes Stadttor und der Marktplatz mit Stadtbrunnen. Außerdem das Rathaus, der Sebastiansturm, der Stadtturm mit Stadtarchiv, die Kirche St. Peter und Paul sowie die Adelshöfe und Patrizierhäuser der Stadt, Eltzer Hof, Hof Bechtermünz und Langwerther Hof. An der Rheinpromenade treffen sich bei gutem Wetter die Eltviller und trinken am Kiosk einen Schoppen Wein oder essen eine Kleinigkeit im Rheinbistro Anleger 511. Gut essen kann man auch in vielen Restaurants der Altstadt.
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Das Martinstor ist das einzige erhaltene Stadttor in Eltville.
Autor: Ralf Gierkes
Stand: 23.09.201200
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