Austern aus der Bretagne
- Sonntag, 18. November 2012, 20.15 - 21.45 Uhr
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Die Austerntaschen werden an den Tischen befestigt.
In der Bretagne werden die Austern in Taschen gezüchtet. Rund drei Jahre wächst eine Auster bevor sie reif ist für den Verzehr. Täglich müssen die Austerntaschen gewendet und neusortiert werden.
Früher war die Arbeit an den Austerntischen reine Frauenarbeit. Und immer noch sind es fast ausschließlich Frauen, die rund 6 Stunden am Tag im kalten Wasser stehen und die Taschen auf den Tischen wenden und wieder befestigen, damit das Meerwasser die Austern umspülen und sie mit ihrem Hauptnahrungsmittel Plankton versorgen kann. Die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Austernbänken müssen ihre Arbeit in dem Zeitfenster vom Tiefstand bei Ebbe bis zum Beginn der Flut schaffen. Wenn das Wasser steigt, wird die Zeit knapp.
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Die Arbeiter haben nur ein kurzes Zeitfenster zwischen Ebbe und Flut für ihre Arbeit.
Knapp vier Millimeter groß sind die Austern, wenn sie eingesetzt werden, sie wachsen in unterschiedlicher Geschwindigkeit und müssen deshalb regelmäßig neu nach Größe sortiert werden. In den Austernbecken von Riec sur Belon erfolgt die sogenannte Finissage der Austern. Sie werden gespült und dann sortiert.
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Riec sur Belon: Hier werden die Austern gespült und verpackt.
Arbeiterinnen prüfen jede einzelne Auster bevor sie verkauft wird. Die abgepackten Austern werden an Fischhändler, Restaurants und Supermärkte geliefert. Die Kunden kommen aus aller Welt. In weniger als 36 Stunden stehen sie bei den Kunden auf dem Tisch.
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Cloquet, so nennen die Austernprüferinnen das Prüfgeräusch der frischen Austern.
Autorin: Ulrike Bartels
Stand: 18.11.2012
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