Die Steinfelder von Carnac
- Sonntag, 18. November 2012, 20.15 - 21.45 Uhr
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Die Steinfelder von Carnac.
Kilometerlang ziehen sich die Steinfelder von Carnac durch die bretonische Landschaft. Beeindruckend und mächtig. Tausende von Granitsteinen stehen in Reih und Glied wie friedliche Soldaten. 6.500 Jahre alt sollen die Steinfelder sein. Vermutlich stammen sie aus der Jungsteinzeit und wurden aus den Felsen des Atlantik gehauen. Ein mystischer Ort und ein Platz für Fantasien und Träume.
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Tamian Kallert in den Steinfeldern von Carnac.
Ihr Geheimnis ist bis heute nicht entschlüsselt. Handelt es sich um eine Kultstätte, wurden die Steinanordnungen als Kalender genutzt oder sind sie eine gigantische Grabstätte? Der Verwitterung haben die mächtigen Granitblöcke bis heute getrotzt.
Les Jardins du Marais
Die Gartenpforte ist täglich geöffnet und Gäste sind herzlich willkommen, an diesem verwunschenen Ort bei Hoscas in der Südbretagne.
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Gartenpforte: Les Jardins du Marais.
Yves Gillen ist der Gärtner hier. Sein Haus ist ein alter
Zirkuswagen, mit dem er vor Jahrzehnten hier ankam. Er hat ihn
ausgebaut, mehrere Räume angefügt und seither lebt er
mitten in seinem Garten. 1975 begann Iyes Gillen mit der Gestaltung
seines Gartens. Fünf Jahre war er mit dem Zirkuswagen
umhergezogen. Seine Frau um zu Schreiben, er um zu malen. Als er
sich sesshaft machte, lebte er zunächst vom Reet schneiden.
Eine Saisonarbeit, ohne soziale Absicherung und wenig
anerkannt.
Yves macht die Arbeit mehr Spaß denn je, obwohl er alles ohne
Hilfe erledigt. Täglich hat er im Gemüsegarten zu tun.
Yves ist Selbstversorger, die Früchte des Gartens nutzt er
alle selber. Zukaufen muss er fast nichts.
Sein ständiger Begleiter ist Hund Gallopin.
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Gartenfreunde unterwegs: Yves Gillen und Gallopin.
Hilfe von elektrischen Maschinen, die ihm die Arbeit erleichtern könnten, nimmt der Gärtner nie in Anspruch. Die Kunst des Gärtnerns hat Yves Gillen sich zunächst selber beigebracht. Später hat er in Paris die berühmte Gartenbauschule von Schloss Versailles besucht.
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Yves Gillen ist ein Philosoph unter den Gärtnern.
Und aus dem einfachen Gärtner ist in den mehr als 40 Jahren
seiner Arbeit in der Natur inzwischen ein Gartenphilosoph geworden,
der sich selbst als Dirigent sieht, der mit seinem Taktstock
"die wilden Pflanzen mäßigt und die
Sanften ermuntert
" und so glaubt er daran, dass man
"im Garten die Erde niemals nackt lassen darf.
Nackte Erde ist wie nackte Haut, die setzt man ja auch nicht der
brennenden Sonne aus.
" Den Wald, der seinen Garten umgibt
hat Yves vor mehr als 40 Jahren angelegt, heute ist er ein fast
undurchdringliches Dickicht.
Nahezu ohne Pause ist Yves Gillen im Garten unterwegs und immer ist
was zu tun. 13.000 Quadratmeter groß ist der Garten und
manchmal wächst ihm die Arbeit fast über den Kopf.
Täglich freut sich Yves Gillen über Besucher, ihnen
erzählt er alles über seinen Garten und gibt ihnen Tipps,
wie man aus einem gewöhnlichen Garten ein Paradies machen
kann.
Autorin: Ulrike Bartels
Stand: 18.11.2012
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