Ausflugstipps

  • Sonntag, 25. November 2012, 20.15 - 21.45 Uhr

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Schloss Burg

Schloss Burg gilt heute als eine der größten wiederhergestellten Burganlagen Deutschlands. Vor allem im Sommer finden hier zahlreiche Veranstaltungen statt. Mittelalterliche Jahrmärkte und Aufführungen verschiedener Vereine, die sich dem Mittelalter verschrieben haben, sind nur zwei Beispiele. Seit 1952 verbindet eine Seilbahn Schloss Burg mit dem Tal der Wupper.



Luftaufnahme einer Burg mit einem mächtigen Turm

Bereits im 12. Jahrhundert ließ Adolf II. von Berg die Burg als Sitz der Grafen von Berg errichten. Bereits kurz nach dem 30-Jährigen Krieg wurden allerdings große Teile der Burg zerstört und bis etwa 1700 zum Teil wieder instand gesetzt. Ab 1890 wurde die Burg unter Federführung des Architekten Gerhard August Fischer aus Barmen großflächig wieder aufgebaut. Dabei stützte sich Fischer weitgehend auf das Aussehen rheinländischer Burgen aus dem 16. Jahrhundert.



Wandern auf dem Milchweg

Der Milchweg bei Wipperfürth war der erste von sechs Milchwegen in NRW. Er soll Wanderern auf einer Gesamtlänge von 4,2 Kilometern einen Eindruck von Landschaft und Landwirtschaft am Oberlauf der Wupper geben. Auf acht Schautafeln erhalten die Wanderer die wichtigsten Informationen über die Milchviehwirtschaft. Der Weg beginnt in Wipperfürth und führt durch den malerischen Weiler Lendringhausen. Die drei Höfe des Ortes mit ihren etwa 250 Kühen bewirtschaften im Raum Wipperfürth mehr als 250 Hektar Fläche. Die Zeiten, in denen Bauern mit einem guten Dutzend Milchkühen und ein wenig Kleinvieh eine ganze Familie ernähren konnten, sind längst vorbei.

Die Landwirtschaft hat das Bergische Land über viele Jahrhunderte geprägt. Im oberbergischen Kreis gibt es etwa 350 Milchviehbetriebe mit mehr als 18.000 Milchkühen. Viele Landwirte üben ihren Beruf mittlerweile als Nebenerwerb auf.



Hinweisschild an einem hölzernen Zaunpfahl zeigt eine Kuh

Paddeln auf der Wupper

Intensiver als vom Boot aus kann man die Wupper nicht erleben. Man gleitet lautlos durch das Wasser und sieht, wie faszinierend sich die Natur an dem einstmals dreckigen Industriefluss wieder entwickelt hat. Wir waren mit dem mehrfachen Welt- und Europameister Thomas Becker auf seinem Heimatfluss Wupper unterwegs. Er bietet drei- bis fünfstündige Bootstouren an.



Stefan Pinnow mit einem Begleiter in einem Kanu auf der Wupper

Draisinenfahrt bei Radevormwald

Radeln auf Schienen. Es ist dem Verein „Wupperschiene“ zu verdanken, dass auf der ehemaligen Bahnstrecke der „Wuppertalbahn“ von Wuppertal nach Radevormwald auch nach dem Bau der Wuppertalsperre das schönste Stück erhalten geblieben ist. Auf 16,4 Kilometern führt die Strecke von Dahlhausen über Wilhelmstal zurück über Dahlerau nach Beyenburg und schließlich zum Ausgangsbahnhof Dahlhausen.

Die pedalgetriebenen Gefährte sind eine Art Schienenfahrrad, bei dem drei Fahrer nebeneinander sitzen. Einen Lenker gibt es, aber nur zum Festhalten und nicht zum Lenken, denn die Richtung gibt die Schiene vor. Eine Voranmeldung für geplante Fahrten ist erforderlich und ein wenig Kondition, denn die alte bergische Erfahrung „runter geht's schneller als rauf!“ bewahrheitet sich auch hier.



Stefan Pinnow mit einem Begleiter auf einer Draisine

Müngstener Brücke

Bereits 1897 feierte man das Richtfest der Kaiser-Wilhelm-Brücke bei Müngsten, am 15. Juli 1897 wurde die Eisenbahnbrücke eingeweiht. Und noch heute ist die Müngstener Brücke mit 107 Metern die höchste Eisenbahn-Stahlgitterbrücke Deutschlands. Sie ist 465 Meter lang. Die Eisenbahnverbindung zwischen Solingen und Remscheid war für die Menschen damals eine große Erleichterung. Zwar betrug die Entfernung der beiden Städte nur acht Kilometer Luftlinie, aber bis zur Errichtung der Brücke musste man mit der Bahn für die Reise von der einen in die andere Stadt 44 Kilometer zurücklegen. Die Höchstgeschwindigkeit der Züge ist  auf der Brücke auf 80 Kilometer pro Stunde beschränkt.

Nach einer eingehenden Sanierung wurde die Brücke 2011 wieder für den Bahnverkehr freigegeben. Im Tal wurde ein kleiner Park mit Restaurant und einer Imbissstube eingerichtet. Größte Attraktion ist eine handbetriebene Schwebefähre, mit der Besucher die Wupper überqueren können. Sowohl in den Gaststätten als auch auf der Schwebefähre arbeiten Behinderte im Rahmen eines sozialintegrativen Projektes.



Luftaufnahme der Münstener Brücke

Kletterwald bei Hückeswagen

Mit bald 52 Stationen lockt der Kletterwald Besucher aus der ganzen Region an. Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen gefordert. In bis zu 15 Metern Höhe wurden Plattformen „baumschonend“ festgeklemmt. Zwischen den Plattformen gilt es, Hindernisse aus Holz, Reifen oder Seilen zu überwinden. Im Vordergrund steht die Grenzerfahrung bei absoluter Absicherung durch Kletterprofis. Der Kletterwald bei Hückeswagen richtet sein Angebot an Schulen, Familien, aber auch an Firmen und Vereine.



Stefan Pinnow mit einer Begleiterin auf einem Klettergerüst zwischen Bäumen

NaturGut Ophoven

Das Gut wurde 1984 als Umweltbildungszentrum für Kinder und Erwachsene in Leverkusen-Opladen gegründet. Es ist das bundesweit erste kohlenstoffdioxidneutrale Umweltinformationszentrum. Der Besuch des großen NaturGut-Parks ist kostenlos. Vor allem Eltern mit Kindern kommen gerne hierher. Zwischen Frühjahr und Herbst geht ein Hobbyimker seiner Arbeit nach. Im alten Hof des NaturGuts Ophoven geht es vor allem um das Thema Energie. Spielerisch können Kinder lernen, was es mit der Energie und den Geräten im Haus auf sich hat und wie anstrengend es mit Hilfe einer Art Fahrrad ist, einen Dynamo anzutreiben, um selbst wieder Energie herzustellen. Im NaturGut Ophoven können Eltern mit ihren Jüngsten auch organisierte Geburtstage feiern.



Mehrere Kinder mit Eltern an einem Spielgerät

Autor: Ralf Gierkes


Stand: 25.11.2012




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