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Häufig gestellte Fragen
Die Einschaltquoten werden von der Gesellschaft für
Konsumforschung (GfK) ermittelt. Ihr Auftraggeber ist die
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), der die ARD,
ProSiebenSat.1 Media AG, RTL und ZDF angehören.
Grundlage für die Erhebung der Einschaltquote sind über
5.600 repräsentativ ausgewählte Haushalte. Diese
Haushalte werden mit einem speziellen Messgerät ausgestattet,
das die Fernsehnutzung im Sekundentakt misst. Diese Daten aus den
Testhaushalten werden von der GfK-Zentrale in Nürnberg nachts
abgerufen und dann in ein Auswertungssystem eingespeist, auf das
alle Sender Zugriff haben.
Um zu erfahren, wer wie oft welches Radioprogramm hört, werden zwischen Herbst und Frühjahr jährliche Untersuchungen durchgeführt, bei denen Personen ab 14 Jahren befragt werden.
Für die Bundesrepublik Deutschland trägt diese Befragung den Namen Media Analyse (MA). Im Rahmen der MA werden neben der Hörfunknutzung auch die Nutzung anderer Medien, wie zum Beispiel Zeitungen und Zeitschriften, abgefragt. Zum Kreis der Befragten in der Bundesrepublik zählen über 55.000 Personen, auf Nordrhein-Westfalen entfallen dabei ca. 7.000.
Die MA wird durchgeführt von 6 bis 7 wechselnden Marktforschungsinstituten, beauftragt von der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse e.V. (AG.MA), in der Werbungtreibende, Media Agenturen, Verlage und Sender zusammengeschlossen sind.
Wer Kandidat/in bei einer Fernsehsendung werden möchte, bewirbt sich bei der Redaktion, die die Sendung produziert. Aus der Vielzahl der eingeschickten Unterlagen werden Wunschkandidatinnen und Wunschkandidaten zu einem Gespräch eingeladen - mit etwas Glück sind Sie dabei.
Um als Zuschauer/in an einer Sendung teilzunehmen, brauchen Sie eine Eintrittskarte. Genauere Informationen stellen die zuständigen Redaktionen zur Verfügung. Allerdings kann das Interesse an einzelnen Shows so groß sein, dass längere Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen.
Livesendungen wie beispielsweise "hartaberfair" oder
"west.art Talk" versprechen in der Berichterstattung
Aktualität und in der Unterhaltung spannendes Miterleben.
Zugleich können Liveproduktionen helfen,
Produktionszeiträume einzuschränken und eine
konzentrierte Arbeitsweise zu fördern.
Die gesamte Nachbearbeitung entfällt. Eine Zwischenform
stellen Sendungen dar, die nur wenige Stunden vor dem Sendetermin
aufgezeichnet werden. Sie begrenzen die Nachbearbeitung auf ein
Minimum und bieten dem Studiopublikum die Möglichkeit, wie bei
Mitternachtsspitzen die Sendung am frühen Abend zu
besuchen.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Weit verbreitet sind Textgeber (Teleprompter oder Autocue-Geräte), die vor den Kameras angebracht werden und auf denen der zu sprechende Text abzulesen ist. Die Moderatorin/der Moderator oder die Sprecherin/der Sprecher haben damit die Möglichkeit, bei einer Produktion direkt in die Kamera zu sehen und dabei den Text abzulesen.
Als beliebte Gedächtnisstützen dienen auch Karteikarten, die zusätzlich den Vorteil haben, dass sich die Moderatorin/der Moderator an ihnen hervorragend orientieren kann. Viele Moderatorinnen/Moderatoren lernen ihre Texte aber weiterhin auswendig.
Nicht mehr aktuelle Kulissen werden soweit wie möglich später wieder verwendet. Bis dahin lagern sie in Containern in dem Außengelände Köln-Bocklemünd. So verfügt die Requisite mittlerweile über einen erheblichen Bestand.
Der WDR produziert fünf Radioprogramme und Funkhaus Europa, das WDR Fernsehen und mehr als ein Viertel des ARD-Programms Das Erste. Großen Anteil daran haben die Zulieferungen zur "Tagesschau" und zu den "Tagesthemen", "Monitor" oder auch "Tatort", "ARD-Morgenmagazin", "Maischberger" und "Lindenstraße". Daneben werden WDR-Sendungen bei ARTE, 3sat, PHOENIX, dem Kinderkanal und in ARD Digital ausgestrahlt. Bei Abstimmungen in den ARD-Gremien hat der WDR seiner Größe entsprechend vier Stimmen.
Orientierungs- und Entscheidungsgrundlage für die Intendantin, die die Gesamtverantwortung für die Programmgestaltung trägt, ist der gesetzliche Programmauftrag. Selbstverständlich entscheiden auch Sie. Denn Einschaltquoten spielen ebenfalls eine Rolle.
Der WDR bildet in 18 staatlich anerkannten Berufen nach dem
Berufsbildungsgesetz (BBiG) aus. Hierzu gehören
medientechnische Berufe wie Mediengestalter/in Bild und Ton,
kaufmännische Berufe wie Kauffrau/mann für
Bürokommunikation, Berufe in IT und handwerkliche Berufe wie
Raumausstatter/in.
Darüber hinaus bietet der WDR Volontariate und
Traineeprogramme an, die in der Regel auf einem abgeschlossenen
Studium aufsetzen. Als Beispiel hier sei das Programmvolontariat
oder im handwerklich-künstlerischen Bereich das Volontariat im
Szenenbild genannt.
Ein Teil der typischen Rundfunkberufe fordert jedoch eine
Ausbildung außerhalb des WDR. So erhalten zum Beispiel
künftige Aufnahmeleiter/innen ihre Ausbildung bei der
Arbeitsgemeinschaft zur Nachwuchsförderung für Film und
Fernsehen beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg, Kameraleute an
der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf"
oder an der Fachhochschule in Dortmund.
Der WDR vergibt Praktika, Hospitanzen und Volontariate in einigen
dieser Berufe. Mehr Informationen finden Sie unter Karriere.