
Für die flächendeckende Versorgung mit seinen Radio- und Fernseh-Programmen, zu der er gesetzlich verpflichtet ist, betreibt der WDR in Nordrhein-Westfalen ein umfangreiches analoges und digitales Sendernetz an 42 Standorten.
Bei DVB-T (Digital Video
Broadcasting-Terrestrial) werden die vom Sender
ausgestrahlten Bild- und Tonsignale so verdichtet, dass bis zu vier
Programme in einem Kanal Platz finden. Mit diesem Verfahren werden
in NRW 12 bis 24 Programme gleichzeitig terrestrisch
übertragen.
Ein großer Vorteil von DVB-T ist die mobile
Empfangsmöglichkeit überall in der Wohnung oder im
Garten. Portable Empfangsgeräte können außerdem
mitgenommen werden. DVB-T heißt deshalb auch "Das
ÜberallFernsehen".
Für den Empfang wird ein DVB-T-Receiver benötigt, der zwischen Empfangsantenne und Fernseher angeschlossen wird. DVB-T-Receiver stellen den Kanal per Suchlauf selbsttätig ein.
Mit WDR DigitalRadio DAB bietet der WDR hohe Empfangsqualität. Die von den 26 DAB-Sendern ausgestrahlten digitalen Signale erreichen die Empfangsgeräte im Auto oder zu Hause in optimaler Qualität. Zurzeit decken die Sender 87 Prozent der Fläche von Nordrhein-Westfalen ab. Mit der Digital-Technik ist es möglich, jedes empfangene Signal auf seine Korrektheit hin zu überprüfen und noch im Gerät Korrekturen vorzunehmen.
Ab dem 1. August 2011 steigen einige Programme des WDR von DAB auf DAB+ um. Das "+" steht für die moderne Übertragung in bester Tonqualität, die zudem Platz lässt für programmbegleitende Zusatzinformationen wie Verkehrsdaten, Wetterkarten, Titel und Interpret, Albumcover oder die aktuellen Nachrichtenschlagzeilen (Empfang abhängig vom Endgerät).
Zum Empfang der digitalen Signale werden spezielle DAB- und DAB+-Empfänger benötigt. Frequenzen müssen hierbei nicht manuell eingestellt werden. Die Empfangsgeräte sind vom Hersteller bereits entsprechend programmiert.
Weitere Auskünfte erhalten Sie von der Technischen Information des WDR unter der Hotline 0221 56789 090 von Montag bis Freitag, 9.00 bis 17.00 Uhr.