Mathilde im Fegefeuer
Anders als die Papstfreunde hüllten die Königstreuen über den demütigen Bußgang Heinrichs IV. den Mantel des Schweigens. Im 14. Jahrhundert nahm sich der italienische Dichter Dante wohl auch Mathilde von Tusziens an, die in Canossa vermittelt hatte. Im Fegefeuer seiner "Göttlichen Komödie" (1321) jedenfalls taucht eine Mathelda als "schöne Frau, von Lieb' umstrahltes Wesen" auf, die viel Ähnlichkeit mit der Markgräfin von Burg Canossa hat.






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