Samstag, 7. April 2012
Reisereportage
Wie war das Leben damals, in einer Zeit, in der es weder Autos, Handys noch GPS gab? Jesus und seine Nachfolger Tage, Monate lang zu Fuß unterwegs waren?
Dennis Wilms pilgert los, im Kopf und zu Fuß, auf einem Wanderweg quer durch Galiläa nach Nazareth, zum See Genezareth und auf den Berg Arbel. Er nimmt den Zuschauer mit. 65 Kilometer, über matschige Wege, durch wunderschöne Landschaften mit fantastischen Aussichten, aber auch auf steinigen Feldwegen, mit Blasen an den Füßen.
Redaktion: Silke Schnee
Themen: Geschichte, Kultur/Religion, Länder/Völker
Mittwoch, 11. April 2012, ab 15.00 Uhr, WDR Fernsehen
Gemeinsam mit dem Historiker und Redakteur Cay Rademacher begibt sich "Planet Wissen" auf die Spur des historischen Jesus, beleuchtet Geburt, Leben und Sterben des Nazareners und diskutiert, wie es zu diesem unglaublichen Aufstieg einer neuen Religion kam.
Am 14. Mai 1948 wurde der unabhängige Staat Israel ausgerufen. Für viele Juden ging damit das in Erfüllung, was Theodor Herzl, der jüdische Schriftsteller und Politiker aus Österreich, 1897 als zionistische Vision formuliert hatte: Eine Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina war geschaffen.
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Schauplatz ist das Palästina am Anfang unserer Zeitrechnung. Aus dem Nichts taucht ein jüdischer Wanderprediger auf, der mit mächtigen Worten und Gleichnissen die Menschen in seinen Bann zieht. Er redet vom nahenden Gottesreich und der Zeit der Umkehr. Er erzählt von einem liebenden, solidarischen Gott, der die Menschen unterschiedslos annimmt. Einige Juden erkennen in ihm den Messias, den "Gesalbten des Herrn", der das unterjochte Israel erlösen soll. Doch die Jerusalemer Führungsschicht sieht in ihm einen Aufrührer und Gotteslästerer. Der Mann wird gefangen genommen und von der römischen Besatzungsmacht gefoltert und hingerichtet. Doch sein Tod ist erst der Anfang.
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