Freitag, 11. Mai 2012
Planet Wissen
Knochen können tatsächlich Geschichten erzählen. Sie dokumentieren den Verlauf der menschlichen Evolution, gleichzeitig belegen sie auch die kulturelle Entwicklung der Menschen. Knochen dienten in frühen Kulturen als Werkzeuge, Waffen und auch als Kultgegenstände. Schon in der Eiszeit - vor über 40.000 Jahren - fertigten Menschen auf der schwäbischen Alb aus Knochen die ersten Kunstgegenstände.
Studiogast: Der Paläopathologe Prof. Michael Schultz von der Universität Göttingen untersucht an alten Skeletten und Knochen, unter welchen Lebensbedingungen unsere Vorfahren lebten und an welchen Krankheiten sie litten. Gelegentlich hilft er mit seinen speziellen Untersuchungsmethoden auch bei aktuellen polizeilichen Ermittlungen - immer dann, wenn Knochen die einzigen Anhaltspunkte für die Aufklärung von Fällen bieten. Wie zum Beispiel im Falle der Moorleiche "Moora".
Moderation: Birgit Klaus, Dennis Wilms
(SWR-Übernahme)
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Themen: Geschichte, Kultur/Religion, Naturwissenschaft
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