Mittwoch, 25. April 2012
ZeitZeichen
Geboren in Dresden, hatte er nur vier Jahre mit seinem Vater, der 1826 in England verstarb. Max Maria von Weber ließ sich in den Berliner Borsig-Werken zum Lokomotiv-Ingenieur ausbilden und arbeitete ein Jahr lang als Lokführer.
Studienreisen führten ihn durch ganz Europa und die USA, sein Name öffnete die Türen von Konstrukteuren, Komponisten und Kaisern. Bis zu seinem Tod im Jahr 1881 setzte sich Max Maria von Weber bei Eisenbahngesellschaften in Sachsen, Preußen und Österreich für die Sicherheit der Passagiere und vor allem der Arbeiter ein.
Als Ingenieur erfand er den Unterstand für Lokführer, die Bahnschranke, Fahrtenschreiber, Signalsysteme und eine Schienenbiegemaschine, plante Brücken und Bahnhöfe. Zugleich betätigte er sich als Schriftsteller, veröffentlichte Eisenbahngeschichten, Technik-Novellen, Reisebriefe, und eine dreibändige Biographie über seinen Vater.
Autor: Christian Kosfeld
Redaktion: Hildegard Schulte
Themen: Kultur/Religion, Medien, Politik/Wirtschaft
Altersempfehlung: ab 12 Jahre
Von Rolf Stephan und Tobias Aufmkolk. Sendung vom 24. Mai 2011.
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