Am 26. Juni 2000 feierte die Welt die Entzifferung des menschlichen Genoms. Feierlich erklärte US-Präsident Bill Clinton: "Jetzt beginnen wir, die Sprache zu verstehen, in der Gott selbst das Leben geschaffen hat." In einer 5-teiligen Serie geht "Leonardo" Fragen und Antworten rund um unser genetisches Erbgut nach.
Zwar waren für die Entzifferung des menschlichen Erbguts 15 Jahre Forschungszeit angedacht, doch der Unternehmer und Wissenschaftler Craig Venter wollte schneller sein als seine Kollegen. Er arbeitete nach einer von ihm entwickelten Methode eigenständig weiter. [mehr]
Bei der Forschung nach dem menschlichen Genom entdeckten die Wissenschaftler Überraschendes: Auch der Raum zwischen den Genen erwies sich als forschungsrelevant. Außerdem stellten sie fest, dass der Mensch weitaus weniger Gene besitzt als erwartet. [mehr]
Durch den Vergleich verschiedener menschlicher Gene lernten Wissenschaftler deren Bedeutung kennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Wurzeln des Menschen in Afrika liegen. [mehr]
Durch neue Erkenntnisse über die Erbinformation versprach sich die Wissenschaft eine Reihe an medizinischen Erfolgen. Doch die große Revolution blieb aus. [mehr]
Um das Erbgut eines Menschen zu dekodieren, braucht man mit Hilfe der heutigen Technik inzwischen weniger als zwei Wochen. Und der Fortschritt beschleunigt dieses Tempo immer weiter. Trägt also im nächsten Jahrzehnt jeder seine Erbinformationen auf einer Chipkarte bei sich? [mehr]
Vor zehn Jahren wurde zum ersten Mal das menschliche Erbgut komplett entschlüsselt. Inzwischen benutzen die Forscher die Erbinformationen von Lebewesen, um daraus künstliche Mikroorganismen zu erschaffen. Für die Menschen birgt dies neue Chancen und Risiken.
Kann Stress zu vererbbaren Veränderungen führen?
Am 26. Juni 2000 verkündete Bill Clinton die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes. "Unser Wissen wird die Medizin revolutionieren", so der ehemalige US-Präsident. Doch die Euphorie wurde enttäuscht.
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