Navigationsgeräte, Straßenkarten, Wegweiser. Fahrpläne und Streckenpläne. Wir wissen, wo wir sind. Eine alte Wissenschaft leitet uns. Die Erd- und Landvermessung. Seit Jahrhunderten überziehen Wissenschaftler das Erdenrund mit Menschenmaß. Mit Koordinaten, Kilometern, Zeitunterschieden.
Wenn sie heute auf den Zentimeter genau Orten bestimmen können, dann nur, weil ihnen Autodidakten, Forschungsreisende und Genies den Weg bereitet haben.
Hier die Sendungen der Serie im Überblick:
Wer würde heute mit einer "Nussschale" über den Atlantik segeln, ohne genau zu wissen, wo man ist? Im 18. Jahrhundert eine Routine, die viele Todesopfer forderte. Wie sollte man auf kleinen Schiffen den Längengrad messen, wenn man dafür schon an Land meterlange Teleskope brauchte? [mehr]
Neue Zeiten waren angebrochen. Man berief sich nicht auf Gottes Offenbarungen, sondern auf die Vernunft. Man erfasste die Welt jetzt durch die Mittel der Philosophie, Physik und Mathematik, nicht mehr durch Gebet und Meditation. [mehr]
Wenn man doch nur Fehler vermeiden könnte. Doch sie schleichen sich immer wieder ein. Selbst bei Wissenschaftlern, auch wenn sie noch so sorgfältig messen. Wie zum Beispiel in die Hannoversche Landesvermessung durch Carl Friedrich Gauß. [mehr]
Immer genauer ziehen Forscher das Menschenmaß übers Erdenrund. Heute kann man Koordinaten auf wenige Zentimeter genau festlegen. Doch Mutter Natur macht den Wissenschaftlern mit ihrem Hang zur Genauigkeit einen Strich durch die Rechnung. [mehr]
Die Erde. Jahrhundertelang grübelte der Mensch über ihre Form und vermaß jeden Winkel. Die Frage nach der Beschaffenheit unserer Umgebung, des Raumes, hat den Menschen seit jeher fasziniert und beschäftigt.
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