Als Gerhard Richter 1950 mit seinem Aufnahmeantrag für die Hochschule der bildenden Künste in Dresden abgelehnt wurde, erwartete niemand, dass aus ihm der teuerste lebende Maler Deutschlands werden würde. Er selbst bezeichnet die Preisentwicklung seiner Werke, die teilweise für siebenstellige Beträge gehandelt werden, als "genauso absurd wie die Bankenkrise - unverständlich, albern, unangenehm."
Doch auch ungeachtet monetärer Werte ist Richter einer der, wenn nicht, der wichtigste Maler des Landes, für viele auch der ganzen Welt. Der in Köln wohnhafte und arbeitende Künstler belegte bereits sechsmal den ersten Platz in der "Weltrangliste der lebenden Künstler". Nun feiert der in Dresden geborene Maler seinen 80. Geburtstag.
Gerhard Richter ist eine Art Kunst Chamäleon, er probiert aus, was mit Farbe und Leinwand möglich ist und lässt sich nicht auf einen Stil festlegen.
[WDR Mediathek: Beitrag hören]
Gerhard Richter Retrospektive in Berlin [13. Februar 2012: 6.05 - 8 Uhr, Mosaik, WDR 3]
Im "west.art Magazin" würdigen ihn sein Biograf Dietmar Elger, die Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner und der Kunsthistoriker Günter Herzog.
[Dienstag, 7. Februar 2012: ab 22.30 Uhr, WDR Fernsehen]
[Wiederholung: 13. Februar 2012, ab 10.50 Uhr]
Vom 12. Februar bis 13. Mai 2012 ehrt die Neue Nationalgalerie in Berlin den Maler mit einer Retrospektive unter dem Titel "Gerhard Richter. Panorama". Zeitgleich stellt das Berliner Ausstellungshaus "me Collectors Room" etwa 200 Druckgrafiken, Fotoarbeiten und Künstlerbücher aus: "Gerhard Richter Editionen". In Dresden gibt das Gerhard-Richter-Archiv Einblick in den sogenannten "Atlas" des Künstlers. [rbb Kulturradio]
Von Sophie Schulenburg. Sendung vom 3. September 2011.
Interview mit Regisseurin Corinna Belz über Gerhard Richter.
3. September 2011.
Artikel zur Sendung vom 18. Februar 2009 mit Buchtipps.
Von Eva Schötteldreier, 9. Februar 2007.
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