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Stichwort: Was steckt hinter der Exzellenzinitiative?
Bis zum Jahr 2011 werden insgesamt 1,9 Milliarden Euro ausgeschüttet. Die Universitäten müssen sich mit ihren Ideen bewerben, die Auswahl trifft eine Kommission aus Deutscher Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat. Im Wettbewerb Exzellenzinitiative gibt es drei Förderlinien:
1. Graduiertenschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Junge Menschen, die sich für eine wissenschaftliche Laufbahn entscheiden, sollen hierfür auch die besten Voraussetzungen finden. Dafür werden insgesamt etwa 40 Graduiertenschulen unterstützt - 20 ab 2006, die andere Hälfte ab 2007. Sie erhalten jeweils durchschnittlich eine Million Euro pro Jahr, fünf Jahre lang.
3. Exzellenzcluster: Die Forschung von Universitäten und Wissenschaftsorganisationen soll durch die Förderung herausragender Zentren in bestimmten Forschungsdisziplinen gestärkt werden. Universitäten sollen hierbei auch mit außeruniversitären Einrichtungen zusammenarbeiten. Für jedes dieser insgesamt etwa 30 geförderten Netzwerke - 15 ab 2006, weitere 15 ab 2007 - stehen pro Jahr durchschnittlich 6,5 Millionen Euro zur Verfügung.
3. Förderung von "Zukunftskonzepten zu universitärer Spitzenforschung" - der Kernpunkt des Programms. Hier werden die so genannten Elite-Unis bestimmt. Sie sollen ihr Forschungsprofil stärken. Voraussetzung ist, dass eine Hochschule mindestens ein wissenschaftliches Exzellenz-Zentrum von internationalem Ruf, eine Graduiertenschule sowie eine schlüssige Gesamtstrategie für einen weltweit anerkannten "Leuchtturm der Wissenschaft" vorweisen kann. Diese "Leuchttürme" sollen mit den großen und international führenden Universitäten mithalten können und auf andere deutsche Einrichtungen ausstrahlen. Für diesen Bereich sind insgesamt 210 Millionen Euro pro Jahr eingeplant. Der Umfang jedes Fördervorhabens soll bei durchschnittlich 21 Millionen Euro liegen.
Stand: 08.03.2010, 12:00 Uhr
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