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Ausgebeutet und allein gelassen: Ausländische Pflegekräfte in deutschen Haushalten
06. Juni 2013 21:47
Rund 150.000 ausländische Pflegekräfte leben und arbeiten in deutschen Haushalten - die meisten kommen aus Polen. Sie pflegen und versorgen alte und kranke Menschen rund um die Uhr - bestellt von verzweifelten Familien, die ihre Angehörigen nicht ins Heim schicken wollen. Das Geschäft boomt: Inzwischen vermitteln hunderte deutscher Agenturen ganz offiziell Pflegekräfte aus dem Ausland - angeblich legal. Doch kaum einer hat je hinter die Kulissen dieses Systems geblickt. MONITOR-Recherchen zeigen jetzt, dass viele Pflegerinnen in Wahrheit für Stundenlöhne von zwei bis drei Euro arbeiten, ohne soziale Absicherung. Denn oft verdienen vor allem die Vermittler in Polen und Deutschland, nicht die Haushaltshilfen. MONITOR zeigt ein ausbeuterisches System, dass Rechtsexperten für eindeutig illegal halten. Doch Kontrollen finden nicht statt, die Pflegekräfte werden allein gelassen. Selbst die deutschen Familien sind ahnungslos, dabei kann das auch für sie gravierende Folgen haben.
Ich bin ataatlich annerkannter Altenpflegehelfer und habe Erfahrungen mit Ausländischen haushaltshilfen gemacht. meist sind es auch weniger Ausgebildete Pflegekräfte aus dem Ausland , sondern auch junge Frauen die Studieren, nicht mal Erfahrung in der Pflege haben und 3 Monate in den Familien helfen 24h am Tag für Pflegebedürftige da sind, sie bleiben 3 Monate und gehen wieder und eine neue Betreuungskraft kommt.Ich habe eine Betreungskraft erlebt die sprach deutsch und die anderen nur polnisch oder gebrochen deutsch. Hier in Deutschland herrscht Pflegepersonalmangel, aber es wird Lernwilligen Arbeitslosen Menschen hier in Deutschland es schwer gemacht eine pflegerische Ausbildung zu machen und wenn sie eine haben werden Sie nicht oder kaum genommen, weil die Altenheime und Pflegedienste auf dem Geld sitzen. Es bleibt nicht aus das man sich ausländische Pflegekräfte ins Land holt. Es ist möglich das man hier Arbeitslose dahin schult solche Arbeiten zu Organisieren und auszuführen die ressourcen sind da , werden aber nicht genutzt. Nicht nur das es folgen hat für die Angehörigen , sonder auch für die zu Pflegenden.
Ich finde es sehr traurig und selbstverständlich nicht in Ordnung wie mit den ausländischen Pflegekräften umgegangen wird. Natürlich müssen diese ihren vollen Lohn erhalten.
Jedoch stellt sich mir die Frage, wie ist es denn bei uns mit den Leiharbeitern. Das ist doch das gleicht System. Die Leiharbeiter bekommen wenig, die Differenz zu den Zahlungen der Firmen stecken sich die Leiharbeitsfirmen ein.
Kenne innerhalb der Familie Personen die seit Jahren bei einer Leiharbeitsfirma arbeiten müssen, sowie auch Angestellte einer Leiharbeitsfirma welche die Leiharbeiter 'verwaltet'. Also genau weiß was die Firma zahlt und was an die Leiharbeiter weiter gegeben wird.

Das System ist das gleiche. Wahrscheinlich ist nur die Differenz - welche die vermittelnde Firma für sich einbehält - z.Zt. bei den ausländischen Pflegekräften noch größer als bei unseren deutschen Firmen.

Wie kann man dieses ändern? Warum müssen Firmen am Lohn mitverdienen, nur weil sie einen Job vermittelt haben. Dafür würde auch eine einmalige Gebühr reichen. Und wenn ich es mir recht überlege, ist dieses doch die eigentliche Aufgabe des Arbeitsamtes oder wie es modern heißt - der Agentur für Arbeit.

mfg
Gisela - 63 Jahre
Wenn Frau von der leyen fordert, dass die polnischen Pflegekräfte doch bitte selbst ihren gerechten Lohn einklagen sollen, dann stellt sich mir die Frage: wovon?
Mit 2 Euro wäre ein Gericht wohl nicht zufrieden und ebenso kein Rechtsanwalt. Und ich habe mir doch tatsächlich eingebildet, dass Polen zur EU gehört. Anscheinend habe ich da etwas falsch verstanden..... Es ist wohl eher so, dass lediglich billige Sklavendienste gesucht werden in Deutschland und ein rechtsstaat ist es ohnehin nur auf dem Papier....
Ich beginne mich tatsächlich zu schämen- dafür das ich Deutsche bin....
Nicht alle pflegekräfte werden "ausgebeutet"! es gibt auch seriöse Pflegevermittlungsagenturen! Es wird zum negativen aufgeputscht!
Man sollte Bedenken dass die Pflegekräfte sehr gut sind und bezahlbar im Vergleich zu den wenigen in Deutschland.
Jemand der einen Pflegefall hat und diesen pflegt ist froh für eine gute bezahlbare Hilfe! Und jetzt wird kritisiert dass diese Hilfe zu günstig ist?
Ein Durchschnittsverdiener in Polen verdient ca. 700 Euro! Eine Pflegekraft verdient ca. 1100 Euro. ca. 300 Euro kassiert die Agentur in Polen.
Wo ist das Problem?
Hat sich schon mal eine polnische Pflegekraft beschwert?
oder die Familie in der die polnische Pflegekraft tätig ist?
Davon habe ich noch nichts gehört...
Hallo. Das Thema mit den "pflegekräften"ist bekannt, also nur zwei anmerkungen - die lakonische Antwort der Fr. v.d Leyen ( oder der Ihr unterstelltes des Ministerium ) wundert mich nicht, da die Politiker KEINE AHNUNG und KEIN REZEPT haben wie man die Situation ändern kann. So lange es Menschen gibt die wie Sklaven arbeiten geben wird, ist es allen Politikern recht,nach dem Motto, "es wird schon irgendwie laufen", Hauptsache - BILLIG! Egal was die bahaupten von den Kameras, die tatsachen zählen. Bin selbst seit 20 Jahren im Gesundheitswesen tätig, und hab öfters Kontakte zu den ausgebeuteten Pflegerinnen - es ist eine Schande, dass so ein reiches Land nicht für eigene Eltern Vernünftig sorgen kann und MODERNE SKLAVEREI unterstütz ( und man spricht hier noch von einer Demokratie und Freiheit )
Punkt zwei Freiheit...bitte wenn schon übersätzt ( Fr.Agnieszka Kozlowski im Beitrag ).....der Dolmetscher spricht " als der Mann die Polizei informieren wollte, konnte sie gehen ( oder so )....Fr Kozlowski spricht aber als mein Mann die DEUTSCHE Polizei informieren wollte, dass sie GEGEN MEINEN WILLEN FESTGEHALTEN wird....ein gewaltiger Unterschied - es klingt wie Freiheitsberaubung und nicht harmlose verweigerung zB wg Arbeitsverträgen.
Mit freundlichen Grüssen

R-M Stanczyk
Ohne diesen Rassismus, diese bodenlose Arroganz gegenüber anderen Völkern
würde Deutschland so arm sein wie eins der ärmsten Länder der Welt.
Durch die Ausbeutung der Welt schafft Deutschland hier Reichtum und Überfluss,
Die Armut ... und Bedingungen in der Welt interessiert hier doch keinen.
Veränderungen kommen von den Menschen selbst, die aber werden niedergeknüppelt, nicht ernst genommen
oder einfach verschwiegen.
Vielleicht sollten eher die positiven Ansätze von Veränderung gezeigt werden und das was Menschen
tun können, als immer NUR das Elend. Niemand hier kann sagen:
Das wußten wur nicht.
Ich gratuliere zum Beitrag dem Monitor Team !

Als ehemaliger Mitarbeiter kann ich dies und auch den gesamten Beitrag als richtig bestätigen und möchte betonen, dass es an der Zeit wird dagegen anzugehen.
Nicht nur 24-h Betreuungskräfte werden maßlos ausgebeutet, sondern auch wertvolle Angestellte. Des weiteren ist den Vermitllern in D sehr wohl bekannt,
dass die Damen nur einen Bruchteil an Lohn erhalten und ausschließlich mit einem geringen Mindestsatz in Polen versichert sind aber was tun nicht Menschen alles,
wenn sie dringend Geld zum Leben benötigen... ?!

Die Darstellung entsprach absolut der Wahrheit und schlimmer, tatsächlich wird auch in der dt. Gesellschaft mit Mitarbeitern mehr als nur unseriös umgegangen.
Viele wurden in der Probezeit eingestellt, ausgebeutet und durch Spielchen/Mobbing mit unkorrekten Vorgehensweisen/Kündigungen kurz vor Ende der Probezeit entsorgt.
So einige Mitarbeiter werden arg unter Druck gesetzt und haben einfach nur Angst um ihren Arbeitsplatz!
Ehemalige Mitarbeiter trauen sich auch nicht auszusagen aufgrund von Klausel im Arbeitsvertrag und/oder einer Verschwiegensheitserklärung mit angedrohten Schadensersatzsummen.
Hallo, ich arbeite als Pflegerin 24h in De, ich bin hier freiwilig, einfach bekomme ich keine Stelle zu Hause, meine Agentur verdint nicht 300 euro, bloss so zirka 1300?
Ich habe keinen festen Arbeitsvertrag, in Polen nennt man mein Arbeitsvertrag "Muellvertrag", keine Schutz, kein Arbeitslosengeld falls ich die Arbeit verlire, ja ich kann aufhoeren, alles ist des Geldes wegen..............
Bei der Pflege Unserer Eltern blieb uns kaum eine andere Möglichkeit. Meine Schwester und ich haben beide in unserer kleinen Familie Pflegefälle. (geistig behinderte Tochter und Multiple Sklerose beim Ehemann). Da unsere Eltern zu Hause bleiben und auch dort sterben wollten, blieb uns nichts anderes übrig. Die Systheme, die unser Gesundheitssysthem anbieten, reichten nun nicht mehr aus. Unser Vater hatte Prostatakrebs und unsere Mutti hat Demenz. Auch Nachts war dann Hilfe nötig. Also wandten wir uns an die Argenturen. Wir stellten teilweise fest, dass die Qualifikation sehr schlecht ist. Für mich als Krnkenschwester war das unerträglich. Erst nach Wechsel der Argentur bekamen wir dann wirklich Hilfe. Die 2. Kraft war uns eine wirkliche Hilfe. Meine Schwester und ich haben immer versucht sie nicht auszubeuten sondern ihr auch Freizeit einzuräumen. Dies sollte dringend auch mehr angenommen werden um nicht auszubrennen. Wird es aber kaum. Wir haben versucht ein Miteinander zu schaffen. Ausbeuten wollten wir nie. Allerdings finde ich Kontrolle der Argenturen auch wichtig. Die polnischen Helfer bekommen oft nicht mal die groben Dinge in der Pflege beigebracht. ( Lagern, Intimhygiene oder Fördern der Ressourcen) . Ich habe mich dann auch gefragt, ob ich als Kunde zu viel verlange für 2000€, die ich ja mit dem Privaten Pflegesatz abdecken muss und auch vom Ersparten viel drauf legen muss.
Gerne dürfen sie den Beitrag benutzen.
Was mich interessieren würde, warum melden sich diese Pflegekräfte nicht hier als Selbständige an, dann brauchen sie doch keine "Vermittler", Polen gehört doch zur EU, da müsste das doch möglich sein. Dann könnten diese Frauen auch ihr sauer verdientes Geld selber behalten, statt es in den Rachen dieser "Scheinfirmen" zu stecken? Oder ist das mal wieder zu einfach gedacht? Mal davon abgesehen, dass auf diese Art und Weise Lohndrückerei gegenüber der einheimischen Pflegekräfte betrieben wird! Und das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit den Preisen und Lebenshaltungskosten des jeweiligen EU-Landes, da werden wir doch seit Jahren gegeneinander ausgespielt! Und das nicht nur bei den Pflegekräften!
Aus eigener Erfahrung muss ich den Angaben über den "Hungerlohn", den die ausländischen Haushaltshilfen bekommen, widersprechen.
Unsere Pflegekräfte erhielten nach eigenen Angaben ca. 1000 EUR auf ihr Konto, da stimmen Ihre Recherchen. Sie waren nach eigenen Angaben in Polen krankenversichert (eine Kraft benötigte ärztliche Hilfe) und auch rentenversichert.
Diese 1000 EUR hatten die Damen (drei Damen waren bei uns tätig) zur freien Verfügung. An- und Abreise, Essen, Trinken, Strom, Wasser, Heizung, Waschmittel, Telefon, Internetnutzung und auch komfortables Wohnen in unserem Hause waren für sie kostenfrei, für uns ein relevater Posten auf der Ausgabenseite. Die ihnen zustehenden Freizeiten haben sie alle ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des zu Betreuenden genommen. Sie kamen auf max. 6 Stunden Arbeitszeit pro Tag! Wenn während der Nacht ein Einsatz notwendig war, wurde der verlorene Schlaf während des Tages durch großzügige Freizeit kompensiert.

Die Kräfte waren sich ausnahmslos alle nicht zu schade, den schwerkranken Mann anzubetteln, sei es um Geld für neue Schuhe oder Zigaretten.
Wir mussten uns Faulheit und Frechheiten bieten lassen, alle drei erwarteten sogar, dass die im Hause zusätzlich beschäftigte Putzhilfe auch ihr Apartement reinigen würde.

Diese Erfahrung teilen wir mit anderen Familien, die auch auf diese Hilfe reingefallen sind.

Die Naturalien und kostenintensive Posten, die den Auftraggebern zusätzlich anfallen, werden von den ausgebeuteten und alleingelassenen "Kräften" außer Acht gelassen. Zeigen Sie mir bitte eine einheimische Haushaltshilfe, der Kost und Logis nicht auf ihr Bruttogehalt angerechnet werdeb, es gibt keine Verkäuferin, die Waren aus dem Sortiment ihres Arbeitgebers kostenlos zum Gehalt bekommt. Jede Frisörin könnte sich glücklich schätzen, wenn sie vier Mahlzeiten am Tag von ihrem Chef bekäme. Jede Sekretärin muss den Kaffee, den sie in der Pause trinkt, und ihr Mittag- und Abendessen selbst finanzieren.
Diese Fakten haben Sie von der Redaktion her meiner Meinung nach nicht berücksichtigt.
Ich fand den Bericht äußerst einseitig! Nicht alle Pflegekräfte aus Polen werden ausgebeutet! Wir hatten im letzten Jahr auch verschiedene Pflegekräfte, die alle 2 bis 3 Monate bei uns waren und dann ausgewechslet wurden.Von Euro 1650,-- die wir privat zahlten, erhielten die Pflegekräft ca. 1.200,-- Euro, nach eigenen Angaben. Alle waren krankenversichert, ich war mit einer Dame beim Arzt, daher weiss ich es. Keine dieser vermittelten Pflegekräfte hatte überhaupt eine Ausbildung. Fast alle sprachen so gut wie kein deutsch. Die Pflegekräfte waren zwar 24 std. bei uns im Hause, wegen der Entfernung, hatten aber nur Arbeitszeiten tagsüber und jeden Tag auch 2 Std. frei, komplett zur eigenen Verfügung. Alle Pflegekräfte wurden von mir persönlich angeleitet und konnten nur mit meiner Hilfe meine schwerst pflegebedürftige Mutter pflegen.
Für eine ungelernte Arbeitskraft fand ich, auch für unsere Verhältnisse 1.2oo,-- Euro, keine allzu schlechte Bezahlung, zumal sie (zumindest bei uns) keine Nachtschicht hatten und Essen und Verpflegung selbstverständlich frei waren und zudem immer Fahrgeld an die Pflegekräfte direkt gezahlt wurde. Und ja, für polnische Verhältnisse es es wirklich kein schlechter Verdienst, wenn das dort im Durchschnitt ein Bankangestellter erhält.

Der Bericht ist auch deshalb einseitig (man könnte denken, es stecken deutsche Pflegeagenturen dahinter), da es in Deutschland unmöglich ist, Pflegehilfe zu erhalten. Den gleichen Preis, den wir an eine polnische Agentur zahlten, nahm zuvor ein deutscher Pflegedienst für eine halbe Stunde Pflege am Morgen sowie am Abend!!!! Das ist nicht wirklich eine Hilfe!!! Wenn eine Pflegeperson bettlägerich und unbeweglich ist. Es ist geradezu lächerlich... wer verdient sich denn da eine goldene Nase???? Meine Mutter hatte Pflegestufe II... konnte nicht einmal allein sitzen... hatte Durchfall und musste rund um die Uhr betreut werden. Die einzige Möglichkeit, das zu bewältigen wäre ein Heimpflegeplatz gewesen.
Eine deutscher Pflegedienst, für den ganzen Tag, über kostet 5.000,-- bis 6.000,-- Euro. Welche Agentur verdient denn da mit?? Das erhält auch keine deutsche Krankenschwester! Auch da verdienen Agenturen t... Ausbeutung???

Das Problem ist doch, dass unser Pflegesystem marode ist und dass es unmöglich ist, Familienmitglieder im eigenen Hause zu betreuen. Jede Betreuung im Heim jedoch wesentliche höhere Kosten verursachen würde! Wer verdient denn da?? Dabei wäre es erheblich günstiger, würde man in unserem Lande Pflegekräfte preiswerter zur Verfügung stellen, bzw. die Pflegestufen gerechter anzupassen, damit jeder sich eine private Pflege erlauben kann! So ist es quasi unmöglich, eine Pflegestufe III zu erhalten, für einen Menschen der bettlägerich ist und sich durch eine Lähmung nicht allein bewegen kann. Können Sie sich vorstellen, was das bedeutet?

So ist man als Familienmitglied, die eine Pflegeperson im Hause betreuen möchte, quasi gezwungen, sich Hilfe aus dem Ausland zu holen, weil die Pflege allein nicht zu bewerkstelligen ist!!! Und einfach deutsche Hilfen unbezahlbar sind!!!! Wo durch? Durch Altenheime, Krankenkassen und deutsche Pflegeagenturen mit mafiösen Strukturen!!

ie sprechen von Ausbeutung, der polinischen Arbeitskräfte... ich spreche von Ausbeutung der privaten Familienmitglieder!

Niemand, der nicht selbst gepflegt hat, weiss, was es bedeutet und was es für eine Belastung ist jemanden im Hause zu pflegen ... selbst mit polnischer Hilfe!!!!
Es ist doch nicht so, ich hole mir eine ponlische Kraft und damit bin ich alle Sorgen und Verantwortung los! Wie oberflächlich rekonstruiert!

Kein Mensch müßte sich Hilfe aus dem Ausland holen, wenn es im eigenen Lande andere Möglichkeiten oder Hilfen gäbe. Wenn die Kassen diese Leistungen viel mehr unterstützen würden, was letztlich erheblich günstiger wäre als ein Heimaufenthalt!

Da und ganau da, müßte der politische Ansatz sein! Hilfe für die private Pflege.. und da reicht sicher keine halbe Stunde morgens und abends für immerhin 1.200,-- Euro, die die Kassen dann sogar bezahlen! Bei einer polinischen HIlfekraft gibt es keinerlei Zuschüsse. Sie könnten doch den gleichen Betrag dafür zahlen, dann würden die polnischen Pflegekäfte erheblich mehr verdienen können, nicht wahr?
Vielleicht wäre das ein Ansatz?
Aber dagegen würden die deutschen Altenheime und Pflegedienste Krankenkasse rebellieren. Ein sehr lukrativer Markt geht flöten!
Wurde Monitor gekauft?
Habe die Sendung bisher für seriös gehalten. In diesem Beitrag wurde ich sowie Millionen andere Menschen, die für Ihre Lieben da sein möchten und sie nicht einfach abschieben ins Heim, was erheblich einfacher wäre, als Ausbeuter betitelt?
Ich kann nur sagen, pfui.
Maren Schrothe
Selbstständige die ausschließlich für einen Auftraggeber in D arbeiten, gelten als Scheinselbständige und dies ist verboten und wird gesetzlich auch geahndet.
Es gibt es auch diese, die derart arbeiten werden sie aber erwischt, wird es teuer!

Daher ist das Entsendegesetz die einzige rechtliche Möglichkeit, dieser Gefahr auszuweichen.
Allerdings ich die Form von Betreuung sicherlich nicht die schlechteste Form, die Betreuerinnen sollten nur anständig bezahlt werdenn!
Dies widerspricht allerdings den Profitinteressen polnischer Geschäftemacher.
Ja , das stimmt , Kost und Logis haben wir frei, laut Vertrag 8h Arbeitsstunden, 2h Pause, falls wird unsere Hilfe nachts benoetig auch Zeit zum nachschlafen, die restliche Zeit , so genannte Bereitschaft, also bis auf die 2h immer da. Ob Telefon, Internet mal ja , oft auf eigene Kost, ist auch ok. Essen soso.
Wie sieht es denn mit unseren einheimischen Pflegediensten aus? Ist das nicht Ausbeutung? Oder sind wir alle so blauäugig zu denken, dass die den Angehörigen oder Betroffen berechneten Kosten die Damen bekommen, die täglich von in der Früh bis zum späten Abend die Wohnungen aufsuchen und teilweise im Eilschritt Pflege leisten? Diese Kräfte sind noch dazu in der Regel gut ausgebildet und sprechen wenigstens die Sprache der zu Pflegenden.
Es gibt auch ganz illegale Pflegekräfte. Sie machen hier "Urlaub". So sind sie auf ihrem Ehemann familienmitversichert, wenn sie krank werden. Nach 8 Wochen muss der Wechsel sein, sonst müssen sie sich selbst zusatzversichern.
Die im Beitrag vorgestellten Fälle sind dem Versuch unserer Regierungen geschuldet, ein Mäntelchen der Legalität vorzutäuschen. Für die "legalen" Vermittler wurde eine wunderbare Einkommensquelle geschaffen. Die Illegalen Pflegerinnen sind nicht zu dieser Pseudolegalisierung zu bewegen, weil sie dann wesentlich weniger Netto bekommen.

Die Belastung ist oft ncht so sehr die Arbeit, sondern das alleine gelassen werden, mit einer kurzen Übergabeeinweisung die volle Verantwortung übrtragen zu bekommen. Angehörige, die kaum zur teilweisen Entlastung oder Freizeit zur Verfügung stehen, aber super anweisen können, ohne eine Ahnung zu haben, wie es denn tatsächlich läuft.

Dieser Zustand ist allen bekannt. Pflegediensten, Betreuungsgerichten, Regierung, einfach Alle wissen, dass es so ist. Unsere Regierung bräuchte nur eine pauschale Kranken-/Unfallversicherung einführen, die Arbeitszeitordnung für häusliche Pflege aufheben und eine Beschwerdestelle einrichten. Das kann ein ambulanter Pflegedienst sein, der auch die Qualität überblickt. Angehörigen wird diese Tätigkeit ohne diese Einschränkungen zugetraut und "zugemutet". Nur sie können dann nicht nach acht Wochen sagen: Wechsel. Unter diesen Bedingungen ließen sich sicher auch hier wohnende Personen finden. Schnell mal nachgerechnet!!! 1200 EUR im Monat bei freier Kost und Logis zzgl Anfahrt und fast keiner Gelegenheit, Geld auszugeben, ergibt 1200 EUR Netto im Monat. Mit guten Deutschkenntnissen gibt es übrigens auch bei den Illegalen mehr Geld.

In Deutschland ist häusliche Pflege derzeit fast immer illegal oder mit anrüchigen Organisationen. Das muss nicht sein. Außer, wenn Angehörige sich dauerhaft aufreiben, bis sie selbst krank werden. Im Beitrag wurde zu sehr "Ausbeutung" betont, anstatt endlich Gesetzesänderung einzufordern. Die Tätigkeit ist nicht unzumutbar, sondern die Gesetzeslage.
ich möchte Anonym bleiben schrieb:
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> Ich bin ataatlich annerkannter Altenpflegehelfer
> und habe Erfahrungen mit Ausländischen
> haushaltshilfen gemacht. meist sind es auch
> weniger Ausgebildete Pflegekräfte aus dem Ausland
> , sondern auch junge Frauen die Studieren, nicht
> mal Erfahrung in der Pflege haben und 3 Monate in
> den Familien helfen 24h am Tag für
> Pflegebedürftige da sind, sie bleiben 3 Monate und
> gehen wieder und eine neue Betreuungskraft
> kommt.Ich habe eine Betreungskraft erlebt die
> sprach deutsch und die anderen nur polnisch oder
> gebrochen deutsch. Hier in Deutschland herrscht
> Pflegepersonalmangel, aber es wird Lernwilligen
> Arbeitslosen Menschen hier in Deutschland es
> schwer gemacht eine pflegerische Ausbildung zu
> machen und wenn sie eine haben werden Sie nicht
> oder kaum genommen, weil die Altenheime und
> Pflegedienste auf dem Geld sitzen. Es bleibt nicht
> aus das man sich ausländische Pflegekräfte ins
> Land holt. Es ist möglich das man hier Arbeitslose
> dahin schult solche Arbeiten zu Organisieren und
> auszuführen die ressourcen sind da , werden aber
> nicht genutzt. Nicht nur das es folgen hat für die
> Angehörigen , sonder auch für die zu Pflegenden.


Möchte aus eigenem Miterleben zustimmen.
November 2011: Anruf von Bekannten (Wohnort mitten im Ruhrgebiet, Quereinstieger-Ausbildung zum examinierten Altenpfleger, 10Jahre Erfahrung)
Er will wegen Mobbing die Firma wechseln.
Meine lakonische Reaktion: "Da hast du doch in 48 Stunden was anderes."
"So schnell geht das nicht."
Ca. Ende Feb. 2012 mein Anruf: Na wie ist der neue Job?
Er erklärte mir, dass er (Als Examinierte Altenpfleger!!!) nur als Pflegehelfer ernstzunehmende Angebote bekommen hat.
Erst im Juli 2012 konnte er - über Beziehungen - eine seiner Ausbildung entsprechende und vergütete ( sad smiley über die lächerliche Bezahlung im Pflegebereich wäre gesondert zu reden) Stelle antreten.
Ihm wurde in der Zeit seiner Stellensuche immer wieder klar gemacht, dass er als Deutscher zu teuer ist.
"Examinierte" kämen über Dienstleister und nicht selten aus Osteuropa.

Es ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem ich weiss, aber nach den Berichten von dem Kumpel,
halte ich den Pflege-Notstand ehr für einen Finanz-Notstand, der auf dem Rücken der Leistungserbringer, der Leistungsempfänger und der
Sozialkassen ausgetragen wird.
Darf ich fragen, was Du für eine Ausbildung hast? Und warum machst Du Dich nicht selbständig? Versicherst Dich dann selbst?
Maren Schrothe schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich fand den Bericht äußerst einseitig! Nicht alle
> Pflegekräfte aus Polen werden ausgebeutet! Wir
> hatten im letzten Jahr auch verschiedene
> Pflegekräfte, die alle 2 bis 3 Monate bei uns
> waren und dann ausgewechslet wurden.Von Euro
> 1650,-- die wir privat zahlten, erhielten die
> Pflegekräft ca. 1.200,-- Euro, nach eigenen
> Angaben. Alle waren krankenversichert, ich war mit
> einer Dame beim Arzt, daher weiss ich es. Keine
> dieser vermittelten Pflegekräfte hatte überhaupt
> eine Ausbildung. Fast alle sprachen so gut wie
> kein deutsch. Die Pflegekräfte waren zwar 24 std.
> bei uns im Hause, wegen der Entfernung, hatten
> aber nur Arbeitszeiten tagsüber und jeden Tag auch
> 2 Std. frei, komplett zur eigenen Verfügung. Alle
> Pflegekräfte wurden von mir persönlich angeleitet
> und konnten nur mit meiner Hilfe meine schwerst
> pflegebedürftige Mutter pflegen.
> Für eine ungelernte Arbeitskraft fand ich, auch
> für unsere Verhältnisse 1.2oo,-- Euro, keine allzu
> schlechte Bezahlung, zumal sie (zumindest bei uns)
> keine Nachtschicht hatten und Essen und
> Verpflegung selbstverständlich frei waren und
> zudem immer Fahrgeld an die Pflegekräfte direkt
> gezahlt wurde. Und ja, für polnische Verhältnisse
> es es wirklich kein schlechter Verdienst, wenn das
> dort im Durchschnitt ein Bankangestellter erhält.
>
> Der Bericht ist auch deshalb einseitig (man könnte
> denken, es stecken deutsche Pflegeagenturen
> dahinter), da es in Deutschland unmöglich ist,
> Pflegehilfe zu erhalten. Den gleichen Preis, den
> wir an eine polnische Agentur zahlten, nahm zuvor
> ein deutscher Pflegedienst für eine halbe Stunde
> Pflege am Morgen sowie am Abend!!!! Das ist nicht
> wirklich eine Hilfe!!! Wenn eine Pflegeperson
> bettlägerich und unbeweglich ist. Es ist geradezu
> lächerlich... wer verdient sich denn da eine
> goldene Nase???? Meine Mutter hatte Pflegestufe
> II... konnte nicht einmal allein sitzen... hatte
> Durchfall und musste rund um die Uhr betreut
> werden. Die einzige Möglichkeit, das zu bewältigen
> wäre ein Heimpflegeplatz gewesen.
> Eine deutscher Pflegedienst, für den ganzen Tag,
> über kostet 5.000,-- bis 6.000,-- Euro. Welche
> Agentur verdient denn da mit?? Das erhält auch
> keine deutsche Krankenschwester! Auch da verdienen
> Agenturen t... Ausbeutung???
>
> Das Problem ist doch, dass unser Pflegesystem
> marode ist und dass es unmöglich ist,
> Familienmitglieder im eigenen Hause zu betreuen.
> Jede Betreuung im Heim jedoch wesentliche höhere
> Kosten verursachen würde! Wer verdient denn da??
> Dabei wäre es erheblich günstiger, würde man in
> unserem Lande Pflegekräfte preiswerter zur
> Verfügung stellen, bzw. die Pflegestufen gerechter
> anzupassen, damit jeder sich eine private Pflege
> erlauben kann! So ist es quasi unmöglich, eine
> Pflegestufe III zu erhalten, für einen Menschen
> der bettlägerich ist und sich durch eine Lähmung
> nicht allein bewegen kann. Können Sie sich
> vorstellen, was das bedeutet?
>
> So ist man als Familienmitglied, die eine
> Pflegeperson im Hause betreuen möchte, quasi
> gezwungen, sich Hilfe aus dem Ausland zu holen,
> weil die Pflege allein nicht zu bewerkstelligen
> ist!!! Und einfach deutsche Hilfen unbezahlbar
> sind!!!! Wo durch? Durch Altenheime, Krankenkassen
> und deutsche Pflegeagenturen mit mafiösen
> Strukturen!!
>
> ie sprechen von Ausbeutung, der polinischen
> Arbeitskräfte... ich spreche von Ausbeutung der
> privaten Familienmitglieder!
>
> Niemand, der nicht selbst gepflegt hat, weiss, was
> es bedeutet und was es für eine Belastung ist
> jemanden im Hause zu pflegen ... selbst mit
> polnischer Hilfe!!!!
> Es ist doch nicht so, ich hole mir eine ponlische
> Kraft und damit bin ich alle Sorgen und
> Verantwortung los! Wie oberflächlich
> rekonstruiert!
>
> Kein Mensch müßte sich Hilfe aus dem Ausland
> holen, wenn es im eigenen Lande andere
> Möglichkeiten oder Hilfen gäbe. Wenn die Kassen
> diese Leistungen viel mehr unterstützen würden,
> was letztlich erheblich günstiger wäre als ein
> Heimaufenthalt!
>
> Da und ganau da, müßte der politische Ansatz sein!
> Hilfe für die private Pflege.. und da reicht
> sicher keine halbe Stunde morgens und abends für
> immerhin 1.200,-- Euro, die die Kassen dann sogar
> bezahlen! Bei einer polinischen HIlfekraft gibt es
> keinerlei Zuschüsse. Sie könnten doch den gleichen
> Betrag dafür zahlen, dann würden die polnischen
> Pflegekäfte erheblich mehr verdienen können, nicht
> wahr?
> Vielleicht wäre das ein Ansatz?
> Aber dagegen würden die deutschen Altenheime und
> Pflegedienste Krankenkasse rebellieren. Ein sehr
> lukrativer Markt geht flöten!
> Wurde Monitor gekauft?
> Habe die Sendung bisher für seriös gehalten. In
> diesem Beitrag wurde ich sowie Millionen andere
> Menschen, die für Ihre Lieben da sein möchten und
> sie nicht einfach abschieben ins Heim, was
> erheblich einfacher wäre, als Ausbeuter betitelt?
>
> Ich kann nur sagen, pfui.
> Maren Schrothe


Lieber Frau Schrothe,

Ich kann Ihnen nur gratulieren zu dieser präzisen und wie ich finde sehr ehrlichen Beurteilung des Monitor Berichtes.

Es ist und fassbar wie schlecht und einseitig ein Bericht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen recherchiert sein kann.
Guten Abend,

Ihre Berichterstattung ist ungeheuerlich einseitig und meines Erachtens schlecht recherchiert.

Es ist sicher richtig, dass es Vermittlungsagenturen gibt, die nicht zum Wohl der von Ihren eingesetzten Betreuerinnen agieren. Leider vergessen Sie über die zahlreichen Betreuerinnen zu berichten, die sehr zufrieden sind mit der von Ihnen ausgeführten Tätigkeit.

Wie sie selber sehr richtig in ihrer Recherche festgestellt haben, befinden sich derzeit circa 150.000 aus Polen stammende Betreuerin in Deutschland. Dabei ist Ihnen jedoch entgangen, beziehungsweise nicht bekannt, dass sich mittlerweile die Betreuerin Ihre Stelle aussucht und nicht mehr zwangsläufig die Familie die Wahl bezüglich der Betreuerin fällen kann.

Ich finde es schrecklich, welche Angst Sie unter Familien verbreiten, die seit Jahren auf dieses System zurückgreifen und fest darauf vertrauen.

In unserem Haushalt leben seit 6 Jahren zwei Betreuerinnen die sich wechselnd um unsere kranke Mutter kümmern.

Gerade besprechen wir zusammen mit unserer Betreuerin Ihren Beitrag. Unsere Betreuerin ist fassungslos von solch schlechter Recherche und einseitiger Berichterstattung.

Warum berichten Sie nicht über Agenturen, die ihre Kunden sehr umfangreich betreuen und ihre Arbeit sehr ernst und sorgfältig betreiben.

Sie sollten als öffentlich rechtlicher Sender Ihrer Aufklärungsverpflichtung und einer Recherche in allen Richtungen nachkommen.

Was Sie mit diesem sehr einseitige Bericht erreichen ist das Streuen von Angst und Unsicherheit. Gerade bei den Menschen, die sich gegenwärtig in der schwierigsten Phase ihres Lebens befinden.

Es tut weh, ist ungerecht und entspricht einfach nicht der Wahrheit.

Mit freundlichen Grüßen,
Markus Küffel
Was regen sich die Menschen über diese Praxis auf?
Das ist absolut gängige Praxis, fast jede Zeitarbeitsfirma macht es ebenso.
Der Leiharbeiter erhält 13,00 Euro/Std. die Zeitarbeitsfirma 40,-Euro/Std. Das hinterhältige, die Firma die Zeitarbeiter beschäftigt, kann die Kosten steuerlich absetzen. D.h. ein jeder Bürger zahlt für diese gängige Praxis Quersubventionen.
Zeit-/Leiharbeit ist modernes Sklaventum, dank der SPD und unsere Politiker nebst Gewerkschaften umfangreich und widerlich ausgebaut. Zeitarbeiter sind ind Deutschland Wegwerfarbeiter.
In vielen anderen EU Ländern wird Zeitarbeit anders gehandhabt. Deutschland ist widerlich, Meister der Todes und Skalventum damit Politiker ihre Diäten erhöhen können und die Familie für das Abhören eines Anrufbeantworter ebenso ein Gehalt bekommen.
Ich habe selbst in Deutschland als Betreuerin gearbeitet und ich kann auf keinen Fall sagen, dass ich ausgebeutet wurde. Jeden Monat habe ich mein Gehalt bekommen, der viel hoeher war, als ein normaler in Polen- ohne MAgistertitel ueber 1000 Euro ziemlich viel. Welche Betreuerin oder Pflegekraft in Polen verdient ueber 1000 Euro monatlich? Keine Betreuerin arbeitet auch 24 Std am Tag. Falls manche ab und zu in der Nacht aufstehen, bekommen extra Geld dafuer. Ich finde diese Reportage subiektiv. Aktuell arbeite ich auch in einer Firma, die Betreuerinnen entsendent, und unsere Arbeiter arbeiten 100% legal, sind versichert, und wir bleibe sowohl mit unseren Betreuerinnen als auch mit Kunden ganzen Tag im Kontakt. Sie koenne uns jeder Zeit anrufen. Ich moechte auch den Journalisten was sagen,die diese "super" Reportage gemacht haben, wenn man eine Reportage macht, soll man sich ueber das ausgewaehlte Thema besser rechercheren. Nicht nur eine Seite zeigen.
Hallo. Ich war als Haushelferin direct in Famillien angestelt in Deutschland. Ich habe in mein Fetrag punkt 10 Unterkunft 173,40 euro ,punkt 11 Verpflegung 215,00 euero. Gesamt brutto 2.400 euro ,,netto 1.184,25 .
Also,kostenlosen Essen in dieses Arbeit hat rechtlichegrunde !!!!!!!
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Hötte,

mit großem Interesse habe ich gestern Ihren Beitrag zu „24-Stunden-Betreuerinnen aus Polen bzw. Osteuropa“ in der Sendung Monitor angeschaut.

Ich habe vor gut vier Jahren zusammen mit meinem Partner eine Beratungs- und Vermittlungsagentur im Bereich der 24-Stunden-Betreuung aus Osteuropa, gegründet.

Immer mehr Menschen wünschen sich im Fall ihrer Pflegebedürftigkeit eine weitere Versorgung in ihrer gewohnten Umgebung. Der Wunsch weiterhin in den eigenen vier Wänden versorgt zu werden und somit auf eine Unterbringung in einem Altenheim zu verzichten steht zentral im Lebensmittelpunkt sehr vieler Menschen. Ich denke, dass sicher auch Sie oder einige Ihrer Familienmitglieder schon einmal darüber nachgedacht haben, wie eine zufriedenstellende Versorgung im Fall einer Pflegebedürftigkeit eines nahen Angehörigen aussehen kann. In vielen Versorgungsfällen bzw. bei den meisten infausten Krankheitsbildern lässt sich ab einem gewissen Grad der Pflegebedürftigkeit eine häusliche Versorgung, auch mit vier oder gar sechs Einsätzen des Pflegedienstes , nicht mehr ausreichend sicherstellen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Kosten für einen Pflegedienst mit solch großem Aufgabenportfolio dann bei weit über 2.500€ liegen und in den seltensten Fällen von den Familien getragen werden können. Eine Heimunterbringung birgt einen vergleichbaren hohen Preis.
Aber geht es eigentlich nicht vielmehr darum den letzten Abschnitt unseres Lebens so würdevoll, individuell und selbstbestimmt wie möglich zu verbringen?! Oder ist es Ihre Auffassung, dass wir uns im 21. Jahrhundert einfach damit abfinden müssen, dass das Bild der schützenden Großfamilie nicht mehr unserem Zeitgeist entspricht und wir uns auf eine Heimunterbringung einstellen müssen, da sich sonst keine andere Alternative anbietet?
Durch unsere tägliche Arbeit erleben wir immer wieder die Hilflosigkeit und Ohnmacht von Betroffenen bzw. deren Angehörigen, wenn sich akut oder auch langfristig eine Pflegesituation eingestellt hat. Angst und Hilflosigkeit dominieren das Geschehen in dieser Zeit. Mit der gestrigen Berichterstattung haben Sie diese Ängste mit großer Sicherheit noch deutlich steigern können.

Sie werfen in Ihrem Bericht auch die Nachfrage auf; wie geht es eigentlich den Betreuerinnen in dieser Situation?
Unreflektiert und nicht mehrschichtig recherchiert antworten Sie hierzu pauschal, dass alle Kooperationspartner in Polen ihre Mitarbeiter grundsätzlich ausbeuten, jede Betreuerin unter extrem widrigen Umständen, quasi Tag und Nacht, auch von den betroffenen Familien zusätzlich unterdrückt wird und ebenfalls bis zur Erschöpfung ihren Dienst zu leisten hat. Alle deutschen Vermittlungsagenturen stellen Sie als unseriöse und abkassierende Dienstleister dar, die in keinster Weise am Wohlergehen, der von Ihnen vermittelten Betreuerinnen vor Ort mehr interessiert sind!

Ich möchte Ihnen hiermit versichern, dass diese Darstellung nicht den tatsächlichen Gegebenheiten bzw. unserer täglich erlebten Praxis entspricht. Wie bereits erwähnt bin ich als examinierter Krankenpfleger und studierter Gesundheitswissenschaftler seit Jahren auf dem Feld der Dienstleistung der 24-Stunden-Pflege aus Polen zu hause. Darüber hinaus kenne ich beide Seiten, die des Dienstleister und die des Kunden. Da meine Mutter leider vor ca. 6 Jahren an einem schweren Schlaganfall erkrankte und eine selbstständige Versorgung unter keinen Umständen mehr möglich war, haben wir uns für diese Betreuungsform entschieden und können mit großer Überzeugung sagen, dass dieser Weg für uns und unsere Mutter der einzig infrage kommende war und immer noch ist.

Durch meine tägliche Arbeit in der Vermittlung ergibt sich ebenfalls ein völlig anderes Bild, als das von Ihnen aufgezeigte. Wie Sie sehr richtig in Ihrer Reportage vortragen, befinden sich derzeit ca. 150.000 aus Polen und weiteren osteuropäischen Ländern stammende Betreuerinnen in der Bundesrepublik. Der Richtigkeit halber muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass der überwiegende Teil dieser Betreuerinnen illegal, also schwarz, diese Dienstleistung ausübt. Ohne Arbeitsvertrag, der die Pflichten, aber auch ganz eindeutig die Rechte einer jeden Betreuerin regelt. Hier werden weder Renten- noch Kranken- oder gar Arbeitslosenversicherung gezahlt. Es liegt selbstverständlich auf der Hand, dass eine Grundlage bezüglich des Arbeitsschutzes nicht existent ist. Erscheint es nicht viel sinnstiftender eine Betreuerin in ein festes Arbeitsverhältnis zu bringen, sie finanziell und sozial abzusichern?! Ihrem Format erscheint es wichtiger mit erhobenem Zeigfinger alle Akteure dieser Dienstleistungsbrache gleichmäßig und in keinster Weise differenziert, als unzureichend, nicht qualifiziert und als Abzocker darzustellen. Wie in allen anderen Bereichen, egal ob Dienstleistung oder Sonstige, gibt es gute und qualifizierte Akteure und natürlich auch diejenigen, die eine schlechte Leistung verkaufen und zum Beispiel nicht wissen wie und in welcher Form die Arbeitsrichtlinien Ihrer Kooperationspartner gestaltet sind.

Meine Bitte an Sie, als Gestallter des öffentlich rechtlichen Fernsehens in Deutschland erstreckt sich nur dahingehend einen Themenkomplex ganzheitlich und kompetent zu recherchieren und nicht undifferenziert in eine Richtung!

Als letzen Punkt möchte ich noch einige Worte über die Stellung der Betreuerinnen innerhalb der Betreuungssituation anmerken. Es sein Ihnen an dieser Stelle versichert, dass sich die Betreuerinnen die Familien, verbunden mit der jeweiligen Betreuungssituation, in der Regel aussuchen und nicht wie stets vermutet die erste Wahl bei den Familien liegt. Wie in allen anderen Bereichen bestimmen auch im Rahmen der 24 Stunden Pflege Angebot und Nachfrage das Geschehen. Durch einen sehr regelmäßigen Kontakt sowohl zur Familie als auch zur Betreuerin stellen wir sicher, dass die Rechte aber auch die Wünsche der Betreuerinnen gewahrt bleiben. Durch Feedbackbögen wird regelmäßig die Zufriedenheit der Betreuerinnen evaluiert. An dieser Stelle können wir versichern, dass durch die zahlreichen Instrumente wie z.B. Arbeitsvertrag, Stellenauswahl durch die Betreuerin, Möglichkeit des sofortigen Wechsels bei Unzufriedenheit, regelmäßige Feedbackgespräche etc. die Rechte jeder einzelnen Betreuerin hervorragend gewahrt bleiben und sich somit eine hohe Zufriedenheit der Betreuerin ergibt. Im Fall einer Missachtung oder Nichteinhaltung dieser Bedingungen sorgen wir für eine umgehende Kündigung des Dienstleistungsvertrages. Eine unserer wichtigsten Maxime findet sich darin wieder, dass zu keinem Zeitpunkt eine unzumutbare Betreuungssituation von einer Betreuerin auszuhalten ist, ohne das umgehend Interventionen eingeleitet werden, die diese Situation beenden.

Sehr gerne würde ich Sie zu einem persönlichen Gespräch einladen, um am runden Tisch das Themenfeld erneut zu besprechen. Ich bin mir sicher, dass ich hierzu auch einen unserer kompetenten Kooperationspartner gewinnen kann. Gerne ermöglichen wir Ihnen auch einen Einblick in den Berufsalltag unserer Betreuerinnen. 24-Stunden-Betreuung aus Polen kann auch eine Betreuungsform darstellen, bei der alle Akteure eine gute, zufriedenstellende, und wertschätzende Position einnehmen.
ich vermittele selbst polnische Betreuerinnen für [Name der Firma gelöscht, die Redaktion]. Früher habe ich auch noch andere Partner in Polen gehabt. Die taugten aber alle nicht viel und waren zu teuer. Für die deutschen Familien ist der Weg über eine Agentur wie die Meinige, der einzige legale und gerade noch bezahlbare Weg. 3/4 der Pflegebedürftigen werden von illegalen Frauen betreut. Diese Damen bekommen auch nur 1.000 Euro und haben keine Sozialversicherung, geschweige denn eine Krankenversicherung. Die Reisekosten müssen sie auch noch selbst bezahlen. Diese Frauen werden von in Deutschland lebenden Osteuropäerinnen vermittelt. Am Wochenende stehen die Stellengesuche voll davon. Diese Vermittlerinen kassieren von den Pflegerinnen pro Monat 150 EURO. Natürlich alles schwarz !!! Und ohne irgendwas zu tun. Das ist Ausbeutung. Und niemand, auch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit nicht, tut etwas dagegen.
Dieser Beitrag war mehr als Einseitig und offenbar ein Lückenfüller.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.06.13 17:10.
Liebes Monitor Team,

dieser Beitrag hat es in sich. Wir halten ihn allerdings für sehr einseitig dargestellt. Viele der von Ihnen dargestellten Punkte sind unhaltbar und schlecht recherchiert oder bewusst einseitig betrachtet worden.

Unseres Erachtens fördern Sie mit diesem Bericht die illegale Beschäftigung von ausländischen Betreuungskräften und verunsichern die in Not geratenen Familien noch mehr, in dem Sie dieses Modell in Frage stellen. Denn diese Form der Arbeitsvermittlung ist die derzeit einzige legale Möglichkeit, neben einer Festanstellung, Familien in der Not zu helfen und ein würdevolles Altern zu Hause zu ermöglichen.

Momentan befinden sich etwa 150.000-200.000 Betreuerinnen in Deutschland. Ein großer Teil davon arbeitet hier illegal! In den Familien und bei den Betreuern steigt die Sensibilität in Bezug auf die illegale Beschäftigung stetig an, so dass dieser Beschäftigungsansatz über die Entsendung sogar viele aus der illegalen Beschäftigung oder Grauzone heraus in die Legalität führt. Dies ist ein sehr guter und wichtiger Effekt. Daher ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, alle Aspekte der Vermittlung aufzuführen und objektiv zu bleiben.

Wir betreiben selbst seit Jahren eine Vermittlungsagentur mit vielen Standorten in Deutschland. Es ist entscheidend, dass Kunden von ihren Agenturen aufgeklärt werden, Transparenz herrscht und man nah am Kunden ist. Denn dann lassen sich solche geschilderten Fälle vermeiden. Dies betrifft sowohl die Arbeitszeiten, die per Vertrag zwischen Unternehmen und Kunden ohnehin geregelt sind, aber auch andere geschilderten Sachverhalte. Ebenso wichtig ist natürlich, dass die Entsendung auf beiden Landesseiten im Rahmen des geltenden EU-Rechts, dem deutschem als auch polnischem Recht durchgeführt wird.

Wir kennen aus unserem Arbeitsalltag keinen Fall von den über 1000 Vermittlungen, bei dem die Arbeitssituation vor Ort beim Kunden so abläuft, wie von Ihnen geschildert. Im Gegenteil: Sehr viele Betreuerinnen sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle und Aufgabe . Ebenso sind unsere Kunden hochzufrieden und dankbar, für die Unterstützung, die wir ihnen bereitstellen. Dazu gehört aber auch eine enge Bindung zur Familie und der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses.

Wir halten Ihren Bericht für nicht objektiv und destruktiv. Die fehlende journalistische Objektivität verunsichert nicht nur viele Kunden und Bedürftige, sondern fördert diejenigen, die ohnehin schon illegal vermitteln. Es gibt jede Menge guter Argumente für diese Form der Vermittlung, sehr viel positives Feedback seitens der Kunden und Betreuerinnen und sehr viele gute Beispiele dafür, wie die Betreuung in den eigenen Wänden die Patienten wieder mobilisiert und würdevoll behandelt.

Mit freundlichen Grüßen
Roman & Marzena Brinkmann, Brinkmann Pflegevermittlung
Gerade habe ich mir Ihren Beitrag angesehen. Ich vermittele selbst seit 2007 pflegeunterstützende Haushaltshilfen und bin somit mit dem Thema sehr vertraut. Die von Ihnen gezeigten Verträge, bei denen 300 Euro versichert sind und der Rest über besondere Tagessätze erhoben wird, kenne ich. Es gibt aber auch in Polen Firmen, die das komplette Gehalt, das - wie Sie sagen - je nach Qualifikation zwischen 900 und 1300 Euro liegt, versichern und die Frauen nicht nur für 2 oder 3 Monate (Zeitraum der Entsendung) einstellen. So können aber keine qualifzierten Kräfte für 1800 Euro entsendet werden. Wer Wert darauf legt, dass die Frau ordentlich versichert ist, sollte die Dienstleistungsagentur oder den Vermittler ganz genau fragen. So lässt sich die Spreu schnell vom Weizen scheiden.

Während der Dauer des Aufenthalts hier betreuen meine Mitarbeiter und ich die Frauen und Familien vor Ort mit Hausbesuchen. Ich vermittele deshalb fast ausschließlich regional (Anfragen aus anderen Regionen verweisen wir auf vor Ort ansässige Firmen). Ich habe Kooperationsverträge mit meinen Partnerfirmen, in denen ich mich verpflichte, die Arbeitsbedingungen der Frauen in der Familie zu überprüfen und - wenn nötig - tätig zu werden. Dieses Tätigwerden umfasst neben der 24-Stunden-Rufbereitschaft für Familie und Betreuerin z.B. auch Besuche im Krankenhaus, wenn die Betreuerin krank wird; vermittelnde Gespräche, wenn es Konflikte zwischen Betreuerin und Familie gibt; Unterstützung der Betreuerin bei der Durchsetzung der ihr zustehenden und vorher vereinbarten Freizeit etc.
Bereits bei der Anfrage thematisiere ich gegenüber der Familie die Freizeit. Viele Familien finden es überhaupt nicht selbstverständlich, dass jede Betreuerin neben freien Stunden am Tag, die sie außer Haus verbringen kann, auch noch freie Tage in der Woche haben soll. Auch unser immer wiederholtes Beharren darauf, dass eine Betreuerin nicht mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten soll, hat uns schon manche Anfrage verprellt.
Da die Konkurrenz sehr groß ist und die Vermittleragenturen in den letzten Jahren wie Pilze aus den Boden geschossen sind, findet jede Familie eine legale Betreuerin zu den von Ihnen beschriebenen Arbeitskonditionen, wenn sie das möchte.
Und dennoch: Selbst diese Frauen sind wenigstens krankenversichert und haben eine - wenn auch geringe - rechtliche Absicherung.
Der Großteil der 24-Stunden-Betreuerinnen in Deutschland arbeitet nach wie vor schwarz oder als Scheinselbständige zu noch schlechteren Arbeitsbedingungen. Dabei ist es keineswegs die Mentalität, dass die Familien sich Sklavinnen holen wollen, sondern die Not, die die Familien zu diesen Lösungen greifen lässt. Sie möchten die Unterbringungen im Pflegeheim auf jeden Fall vermeiden (die Missstände in deutschen Pflegeheimen haben Sie ja dankenswerter auch schon häufiger angesprochen). Sie fühlen sich nicht fähig, die Pflege selbst zu leisten (auch nicht mit Hilfe von Pflegediensten). Und sie haben ein Budget, dass neben dem Unterhalt der Wohnung keine bessere Bezahlung ermöglicht.
Welche Lösung bieten Sie diesen Familien an?
Die andere Seite, die Sie in Ihrem Beitrag ebenfalls nicht zeigen: Viele Frauen in der Entsendung arbeiten bewusst nur einige Monate im Jahr in Deutschland, um Geld dazu zu verdienen. Sei es, um die Raten für das Eigenheim zuhause zu bezahlen oder die Ausbildung der Kinder zu finanzieren. Diese Frauen bekommen in Polen keine Arbeit - auch nicht zu den dortigen geringeren Löhnen. Sie sind häufig über 50, sie haben keine Berufsausbildung oder die Berufsausbildung ist lange her. Oder sie möchten in ihrem angestammteln Beruf nicht arbeiten, weil das Gehalt in Polen in diesem Beruf zu niedrig ist.
Alles in allem halte ich Ihren Beitrag leider für sensationsheischend. Die dargestellten Sachverhalte thematisieren Sie nicht als Erste - seit Jahren sind diese Fakten bekannt. Auch die Firma Pro Medica und Seniocare in Ihrem Beitrag wird seit Jahren in den Medien gezeigt und so z.B. auch durch Ihre Sendungen immer populärer. Diese Sendung ist im Endeffekt wieder eine Werbung für Seniocare - denn der Name ist mal wieder in den Schlagzeilen und Suchende haben so wieder eine Firma gefunden, die ihnen zu günstigen Konditionen eine 24-Stunden-Betreuung vermittelt. Glauben Sie, irgendeine Familie, die eine legale Hilfe für wenig Geld benötigt, lässt sich durch Ihren Beitrag abschrecken?
Was bezwecken Sie also mit diesem Beitrag außer Schlagzeilen machen?
Ich stimme meiner Vorrednerin zu, ich habe nach meinem Gefühl für dieselbe Firma gearbeitet und einen Blog hierüber geschrieben. http://integraliennebunny.wordpress.com/2013/06/06/unsere-oma-daheim-mit-paulina/

Schaut Euch außerdem die Arbeitgeberbewertungen an: http://www.kununu.com/de/nrw/essen/bc/promedica24
sehr geehrte Damen und Herren,
mit Interesse habe ich ihre Sendung verfolgt! seit 6 Jahren führe ich auch eine Vermittlungsagentur und es regt mich seht auf, wenn man NUR die negative Beispiele zeigt!
es kann sein, dass es nicht zu 100% korrekt abläuft ( ist das in Deutschland anders??? ) aber ich habe zu jeder Betreuerin und Betreuer ständigen Kontakt, kenne alle persönlich und bin für alle jede zeit erreichbar!! Millionärin bin ich aber nicht!!! es ist ein sehr anstrengende Job! ich bin da wenn jemand Kopfschmerzen hat, wenn ein Arzt besuch ansteht, wenn jemand Heimweh hat ! auch dann wenn ich sehe, dass die Betreuungskraft wie Sklavin gehalten wird !! ( und das passiert öfter als man denkt) wenn so eine Situation mir bekannt wird, wird der vertrag mit dem Kunden Sofort beendet!!
Was die Verträge betrifft, natürlich steht im vertrag, dass die Kräfte eine 40 stunden Woche haben!! und einen Anspruch auf Freizeit!! meine Kunden werden darüber informiert und müssen sich auch daran halten!!
ich könnte ein Buch darüber schreiben, und wenn ich ein vergleich ziehen sollte, welches verhalten ist schlimmer, der polnische Arbeitgeber, der natürlich viel Geld mit der Betreuung verdient oder der deutsche Dienstleistungsnehmer , der die Betreuungskraft oft nicht einmal mit nehmen nur "du Polin" ruft oder als "polnische putze" hier hält!
ich denke, die Resultate werde viele in eine sehr unangenehme und peinliche Situation bringen!!

MfG gabriele Bielecki
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