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Heute, 20.04 - 22.00 Uhr | WDR 3

WDR 3 Konzert

Mit Susanne Herzog
Măcelaru dirigiert Bruch

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Der Koreaner Seong-Jin Cho präsentiert sich als begnadeter Chopin-Interpret, flankiert von einem neuen Werk des japanischen Klangzauberers Dai Fujikura und der hochromantisch flutenden ersten Sinfonie des Kölners Max Bruch.
2015 gewann Seong-Jin Cho den Warschauer Chopin-Wettbewerb und bewegte sich damit in großen Fußstapfen. Er wünscht sich eines Tages wie seine berühmten Vorgänger Martha Argerich, Maurizio Pollini oder Krystian Zimerman nicht nur als "Chopin-Champion" wahrgenommen zu werden, sondern als herausragende Musikerpersönlichkeit. Cho ist auf dem Weg dahin. In Korea hat er mit seinem Debütalbum sogar die Pop-Charts gestürmt und gilt dort längst als Star. Auch in Europa, wo er seit einer Weile lebt, wächst seine Anhängerschar kontinuierlich. Dai Fujikura ist ebenfalls Wahl-Europäer und bringt in seinem Werk "Entwine" die aktuelle Weltsituation zum Ausdruck. Sein Thema ist die physische Berührung, die umso wertvoller wird, je mehr wir sicherstellen müssen, dass wir weit genug von den anderen Menschen auf der Straße entfernt sind.

Dai Fujikura:
Entwine, Uraufführung, Kompositionsauftrag des WDR und des Orchestre symphonique de Bretagne
Frédéric Chopin:
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11
Max Bruch:
Sinfonie Nr. 1 Es-Dur, op. 28
Seong-Jin Cho, Klavier; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Cristian Măcelaru
Aufnahme aus der Kölner Philharmonie