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20.12.2017, 08.55 - 09.25 Uhr | WDR Fernsehen

Luzie, der Schrecken der Straße

Sechs Alltagsmärchen von Ota Hofman und Jindrich Polak, BRD/CSSR 1979-80
1. Luzie will nicht allein sein

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Luzie kommt wieder und mit ihr kommen Friedrich und Friedrich. Darüber freuen sich nicht nur die Kinder. Luzie ist fast sechs Jahre alt, Luzie geht fast zur Schule. In dem kleinen Zwischenraum spielt unsere Serie. Luzie zählt die Tage bis zum ersten Schultag. Sie ist ziemlich allein. Ihre Eltern arbeiten. Ihre Freundinnen sind verreist, das Fernsehen beginnt erst am Nachmittag. Zuerst war sie ja beim Großvater. Aber da ging es wohl ein bisschen drunter und drüber. Jetzt ist sie wieder in der Stadt. Oswald wohnt in der Wohnung unter Luzie. Man hört ihn immer Klavier spielen. Das Lied "Für Elise" von Beethoven in freier Bearbeitung. Seine Mutter glaubt, er sei ein Künstler. In Wirklichkeit ist er ein fortgeschrittener Grundschüler mit wildem Charakter. Oswald und seine Bande bekommen Luzie als Anhängsel verordnet. Darüber freuen sie sich nicht. Luzie läuft dennoch unverdrossen hinter der Bande her. So findet sie sich allein auf dem Dach eines Hochhauses, im Teich bei den Seerosen und - pfui, pfui, pfui - auf Diebestour im Kaufhaus. Dabei rettet sie unfreiwillig Friedrich und Friedrich vor dem Sommerschlussverkauf und findet dann ganz zum Schluss - in den letzten zwanzig Sekunden des Films - zwei neue, gefräßige, lustige und bunte Freunde.

Luzie (Janeta Fuchsová)
Der Vater (Jaromir Hanzlik)
Oswald (Michael Hofbauer)
Die Mutter (Dana Kolarová)
Frau Richter (Hana Maciuchova)
Opa (Jiri Pleskot)